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11.08.2014

09:45 Uhr

Gabelstaplerhersteller

Geschäfte von Jungheinrich laufen rund

Im zweiten Quartal profitiert Jungheinrich von einer hohen Nachfrage nach Gabelstaplern, trotz weltweiter Krisen laufe die Produktion auf Hochtouren. Nun ist der Konzern zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen.

Die Geschäfte des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich laufen rund. obs

Die Geschäfte des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich laufen rund.

DüsseldorfDie Nachfrage nach Gabelstaplern von Jungheinrich zieht trotz der weltweiten Krisen an. „Im zweiten Quartal 2014 hat die Dynamik im Auftragseingang spürbar zugenommen“, erklärte Konzernchef Hans-Georg Frey am Montag im Zwischenbericht. So schnellten die Bestellungen um elf Prozent auf 646 Millionen Euro hoch, der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 602 Millionen Euro. Der operative Gewinn (Ebit) verharrte bei 46 Millionen Euro. Jungheinrich verwies darauf, dass die Kosten für einen Messeauftritt den operativen Gewinn geschmälert hätten. Der Überschuss legte dagegen dank niedrigerer Steuern um rund zehn Prozent auf 30,2 Millionen zu.

Diese Entwicklung stimmte den Vorstand zuversichtlich, die bereits angehobenen Jahresziele zu erreichen. Demnach peilt der Kion-Konkurrent 2014 einen Umsatz zwischen 2,4 und 2,5 (Vorjahr: 2,29) Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn zwischen 175 und 185 (172) Millionen Euro an.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Von

rtr

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