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15.09.2011

19:37 Uhr

Gas-Transport

Gazprom und Nordkorea bauen Pipeline

Der russische Gas-Gigant und die nordkoreanische Regierung haben sich auf den Bau einer Gas-Pipeline nach Südkorea geeinigt. Pjöngjang soll Transitgebühren für jährlich zehn Milliarden Kubikmeter Gas erhalten.

Beim Besuch des nordkoreanischen Diktators Ende August in Russland dürfte der Pipeline-Deal eingefädelt worden sein. dapd

Beim Besuch des nordkoreanischen Diktators Ende August in Russland dürfte der Pipeline-Deal eingefädelt worden sein.

MoskauDer russische Gaskonzern Gazprom und Nordkorea haben sich über den Bau einer Pipeline nach Südkorea geeinigt. Gazprom-Chef Alexej Miller und der nordkoreanische Ölminister Kim Hui Yong hätten das Abkommen unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die seit langem diskutierte Leitung soll russisches Gas über nordkoreanisches Territorium nach Südkorea befördern. Nordkorea soll dafür Transitgebühren erhalten. Nordkoreas Führer Kim Jong Il hatte im vergangenen Monat bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew seine Zustimmung für das Pipeline-Projekt signalisiert. Laut Medwedew soll soll die Leitung 1700 Kilometer lang sein und jährlich zehn Milliarden Kubikmeter Gas befördern.

Von

afp

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