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18.01.2005

12:43 Uhr

Gedränge oder Luxus

Hintergrund: Airlines können A380 nach Wunsch ausstatten

Ob die Kabine des A380 einem Luxusschiff oder einem engen Reisebus ähnelt, entscheiden vor allem die Fluggesellschaften. Airbus kann den Kunden zwar Vorschläge machen und legt bestimmte technische Grenzen fest.

HB TOULOUSE. Die Innenausstattung des Flugzeugrumpfes gestalten große Airlines dann weitgehend in Eigenregie. Designer und hoch spezialisierte Zulieferer entwickeln Sitze, Unterhaltungstechnik oder Teppiche.

Kostendruck grenzt den Luxus vielfach ein: Schließlich gehören Quadratmeter innerhalb eines Flugzeuges zu den teuersten Gewerbeflächen weltweit. Salons mit Betten, Bar und Computeranschlüssen für die erste Klasse wie im A380 möglich sind eine Kostenfrage. Auf den Listenpreis von 280 Millionen Dollar bezogen, kostet ein Platz an Bord des 555-Sitzigen Airbus A380 grob gerechnet rund eine halbe Million Dollar. Dazu kommen noch die Betriebskosten.

Allzu opulenter Luxus ist auch aus Sicherheitsgründen nicht machbar. Jedes Stück Teppich, das in ein Flugzeug eingebaut wird, muss speziell zertifiziert werden. So sind zwar Duschen inzwischen technisch machbar, aber bisher nur in großen Privatjets von Staatschefs oder Unternehmen eingebaut.

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