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13.04.2012

09:14 Uhr

Gegen Stellenabbau

Merck-Arbeitnehmer engagieren eigene Berater

Arbeitnehmer beim Pharmariesen Merck haben sich eigene Unternehmensberater besorgt. Die Berater sollen dem Betriebsrat zufolge im Rahmen des geplanten Sparprogramms Alternativen zum Jobabbau finden.

Mercks Arbeitnehmer haben sich eigene Berater ins Haus geholt. dpa

Mercks Arbeitnehmer haben sich eigene Berater ins Haus geholt.

DarmstadtDie Arbeitnehmer-Vertreter beim deutschen Chemie- und Pharmariesen Merck haben sich eigene Unternehmensberater in Haus geholt. Diese sollten verhindern, dass im Zuge eines angekündigten Sparprogramms zu viele Stellen abgebaut werden, sagte Betriebsratschef Heiner Wilhelm der „Financial Times Deutschland“ vom Freitag. Merck hatte im Februar ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt, in dessen Zuge voraussichtlich auch Stellen abgebaut werden sollen.

Die Details für das Sparprogramm erarbeitet derzeit die Unternehmensberatung McKinsey. Der Betriebsrat setzt nun im Gegenzug auf die Dresdner Beratungsfirma Kemper & Schlomski. Diese hat sich auf das Beraten von Arbeitnehmern spezialisiert und sucht Wege, Kostensenkungen ohne oder mit möglichst wenig Personalabbau zu erreichen.

Die Merck-Arbeitnehmer-Vertreter erhoffen sich nach eigenen Angaben auf diesem Weg, dass die McKinsey-Vorschlage von der Konzernführung einfach durchgewunken werden. „Wir wollen einzelne Maßnahmen genau betrachten - und, wenn es nötig ist, Alternativen aufzeigen“, sagte Wilhelm der „FTD“.

Von

afp

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