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04.05.2011

12:43 Uhr

Geldautomatenhersteller

Wincor Nixdorf enttäuscht seine Aktionäre

Analysten hatten mehr erwartet: Die Geschäfte mit Banken und Handelsunternehmen bei dem Paderborner Geldautomatenhersteller sind ins Stocken geraten. Jetzt korrigiert der Vorstand seine Jahresziele nach unten.

Ein Monteur Viktor Baumann schraubt in der Fertigung von Wincor Nixdorf an einem Geldautomaten. Quelle: dpa

Ein Monteur Viktor Baumann schraubt in der Fertigung von Wincor Nixdorf an einem Geldautomaten.

Nach unerwartet schlechten Geschäften hat der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf seine Jahresziele heruntergeschraubt und damit seine Aktie auf Talfahrt geschickt. Die Kunden - Banken und Handelskonzerne - hätten hauptsächlich Ersatzinvestitionen vorgenommen und sich mit Großaufträgen zurückgehalten, erklärte Wincor-Chef Eckard Heidloff am Mittwoch. Auch in den USA liefen die Geschäfte im Vergleich zum Vorjahr schleppend. Daher erwartet Wincor nun im bis Ende September laufenden Geschäftsjahr lediglich ein Umsatzplus von vier statt wie bislang sechs Prozent. Der operative Gewinn (Ebita) werde bestenfalls leicht über dem Vorjahreswert von 162 Millionen Euro liegen oder stagnieren. Hier hatte der Vorstand ursprünglich einen Zuwachs von acht Prozent in Aussicht gestellt.

An der Börse sackten die im MDax notierten Aktien daraufhin um über zehn Prozent auf 48,96 Euro ab. Er sei überrascht von den niedrigeren Jahreszielen - vor allem, dass die Gewinnerwartungen so deutlich gesenkt wurden, sagte Equinet-Analyst Adrian Prehl.

Im zweiten Quartal hatte Wincor den Umsatz um vier Prozent auf 574 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis schrumpfte um fünf Prozent auf 37 Millionen, der Überschuss sogar um acht Prozent auf 24 Millionen Euro. Analysten hatten Gewinnzuwächse erwartet.

Von

dpa

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