Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.05.2014

08:54 Uhr

Geldautomatenhersteller

Wincor Nixdorf mit Umsatzeinbußen

Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf setzt weiniger um. Dennoch steigert das Unternehmen den operativen Gewinn. Für das Gesamtjahr bleibt der Konzern bei seiner Prognose für ein sattes Plus.

Die größten Kundengruppe des Konzerns, Banken, hielten sich mit Investitionen zurück. dpa

Die größten Kundengruppe des Konzerns, Banken, hielten sich mit Investitionen zurück.

DüsseldorfDer Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf bekommt die Währungsschwäche in den Schwellenländern zu spüren und verbucht Umsatzeinbußen. Dennoch verdiente der Paderborner Konzern im ersten Halbjahr des seit Oktober laufenden Bilanzjahres 2013/14 mehr, wie Wincor am Montag mitteilte.

Bei einem Umsatzminus von drei Prozent auf 1,23 Milliarden Euro legte der operative Gewinn (Ebita) um drei Prozent auf 68 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr bekräftigte Konzernchef Eckard Heidloff seine Prognose, die einen Anstieg der Erlöse um vier Prozent vorsieht und ein Ebita-Plus von 17 Prozent auf 155 Millionen Euro.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

„Wir setzen weiterhin auf die Ausweitung unseres Geschäfts in Schwellenländern, auch wenn das Geschäft für Wincor Nixdorf dort schwieriger geworden ist“, betonte Heidloff. Wincor hatte in den vergangenen Jahren unter den Folgen der Finanzkrise gelitten. Die Banken als eine der größten Kundengruppen des Konzerns hielten sich mit Investitionen zurück. Wincor steuerte unter anderem mit Stellenstreichungen gegen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×