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28.07.2011

08:34 Uhr

Geldautomatenhersteller

Wincor tritt auf der Stelle

Schleppende Geschäfte in Amerika und Südeuropa haben den Gewinn des Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf im dritten Quartal des Bilanzjahres 2010/11 geschmälert.

Ein Monteur schraubt in der Fertigung von Wincor Nixdorf in Paderborn an einem Geldautomaten. Quelle: dpa

Ein Monteur schraubt in der Fertigung von Wincor Nixdorf in Paderborn an einem Geldautomaten.

Düsseldorf Im Zeitraum April bis Juni sanken das operative Ergebnis (Ebita) um neun Prozent auf 30 Millionen Euro und der Überschuss um fünf Prozent auf 19 Millionen Euro, wie der Paderborner Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte leicht um drei Prozent auf 536 Millionen Euro zu. Insgesamt verfehlte Wincor die Analystenschätzungen damit leicht.

Während sich der Markt für die von Banken und Handelsunternehmen genutzten Automaten in Europa insgesamt kräftig erhole, sei in Südeuropa noch eine Zurückhaltung bei den Investitionen zu verspüren. Auch der amerikanische Markt liege unter dem Vorjahreszeitraum. Damals gab es in der Region eine besonders hohe Nachfrage.

Für das Gesamtjahr (per Ende September) bestätigte Konzernchef Eckard Heidloff seine bereits reduzierten Ziele: Er strebt ein Umsatzplus von vier Prozent an. Das Ebita werde bestenfalls leicht über dem Vorjahreswert von 162 Millionen Euro liegen oder nur stagnieren.

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