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16.10.2015

14:27 Uhr

General Electric

Der Fluch des billigen Öls

Der Konzernumbau und der Ölpreisverfall machen General Electric im dritten Geschäftsquartal zu schaffen, Überschuss und Umsatz schrumpfen. Die Erwartungen der Analysten kann der Industriegigant dennoch übertreffen.

Der Konzern will sich auf den Kernbereich Industrie konzentrieren und zieht sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen zurück. ap

General Electric

Der Konzern will sich auf den Kernbereich Industrie konzentrieren und zieht sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen zurück.

Fairfield/New YorkDer US-Großkonzern General Electric (GE) muss einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahreswert fiel der Überschuss im dritten Quartal um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro), wie der Siemens-Rivale am Freitag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 1,3 Prozent auf 31,68 Milliarden Dollar. GE steckt mitten im Großumbau, der Konzern will sich auf den Kernbereich Industrie konzentrieren und zieht sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen zurück.

Darüber hinaus macht dem Konzern der Verfall des Ölpreises schwer zu schaffen. In der Sparte, die Ausrüstung und Dienstleistungen für die Ölbranche anbietet, gab es ein Minus von 16 Prozent.

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Um Sonderkosten bereinigt, stieg der Gewinn um drei Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. „In einem schwankungsvollen Marktumfeld hat sich GE gut geschlagen“, kommentierte Vorstandschef Jeff Immelt. Fortschritte gab es im Industriegeschäft. Dank gestiegener Verkäufe in der Transport- und Flugzeugsparte gelang es hier trotz schwachem Absatz von Öl- und Gasförderausrüstung, den operativen Gewinn um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar zu erhöhen.

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