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09.06.2015

14:21 Uhr

General Electric

Pensionsfonds kauft Private-Equity-Sparte von GE

General Electric zieht sich weiter aus dem Finanzbereich zurück: Der US-Mischkonzern stößt seine Private-Equity-Finanzsparte und ein Portfolio an Bankkrediten ab. Der Deal bringt den Amerikanern 12 Milliarden Dollar.

Der Mischkonzern General Electric will den Verkauf seiner Kreditgeschäft vorantreiben. ap

GE-Chef Immelt

Der Mischkonzern General Electric will den Verkauf seiner Kreditgeschäft vorantreiben.

FairfieldGeneral Electric (GE) treibt seine Rückbesinnnung auf das industrielle Kerngeschäft weiter voran. Der US-Mischkonzern stößt seine Private-Equity-Finanzsparte und ein Portfolio an Bankkrediten für etwa 12 Milliarden Dollar (10,6 Milliarden Euro) an den kanadischen Pensionsfonds Canada Pension Plan Investment Board ab.

Der Verkauf des Geschäftsfelds, das Finanzierungen für Beteiligungsfirmen anbietet, solle bis zum dritten Quartal abgeschlossen werden, teilte GE am Dienstag mit. Der Deal sei ein „Meilenstein“ beim Vorhaben, GE Capital zu verkaufen.

Welcher US-Riese hat das meiste Geld in Deutschland?

1. Platz: Ford

Der Autokonzern Ford hat im Jahr 2013 17,4 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Damit landet er auf Platz Eins der umsatzstärksten US-Firmen in Deutschland.

Platz 2: ExxonMobil

Das Energieportal ExxonMobil hat im Jahr 2013 mehr als13 Milliarden Euro abgeworfen.

Platz 3: Opel

Die Adam Opel AG hat 2013 in Deutschland 11,8 Milliarden Euro verdient.

Platz 4: Phillips 66 Continental

11,3 Milliarden Umsatz macht der Konzern Phillips 66 Continental im Jahr 2013. Das US-amerikanische Unternehmen ist im Bereich der Energie tätig.

Platz 5: GE Deutschland

General Electric ist in Deutschland nicht unbekannt. Der Umsatz des Mischkonzern beraumte sich 2013 auf genau 10 Milliarden Euro.

Platz 6: IBM

Mit fast neun Milliarden Euro landet der IT-Riese IBM auf Platz Sechs der umsatzstärksten US-Firmen in Deutschland.

Platz 7: Amazon

Nur Platz Sieben für den so erfolgreichen Online-Versandhändler: Amazon hat 2013 in Deutschland 8,3 Milliarden Euro Umsatz gemacht.

Platz 8: Hewlett-Packard

Der Technologie-Riese Hewlett-Packard machte einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Philip Morris

Der weltweit größte privatwirtschaftliche Hersteller von Tabakprodukten Philip Morris hat 2013 knapp über sechs Millionen Euro verdient.

Platz 10: Procter & Gamble

Die deutsche Zweigstelle des Konsumgüter-Unternehmens Procter & Gamble hat ganz genau fünf Milliarden Euro abgeworfen, im Jahr 2013.

Der Konzern hatte im April angekündigt, die Finanztochter innerhalb von zwei Jahren nahezu komplett loswerden zu wollen. Einige dicke Brocken wurden auch schon verkauft – zum Beispiel ein milliardenschweres Immobilienpaket. Bankgeschäfte und Konsumentenkredite waren bereits vorher ausgemistet worden. GE Capital war lange ein Profittreiber und wichtiges Standbein. Nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise will sich der Konzern aber auf sein Industriegeschäft konzentrieren.

Von

dpa

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