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18.02.2015

18:26 Uhr

General Electric und Alstom

Wettbewerbshüter prüfen Milliarden-Deal

Nach monatelangem Tauziehen haben die Aktionäre des französischen Konzerns Alstom dem Verkauf der Energiesparte an den US-Konzern General Electric zugestimmt. Laut Insidern nimmt nun die EU den Deal unter die Lupe.

Der Verkauf der Alstom-Energiesparte an General Electric ist nicht der einzige Deal in der Branche, den die Wettbewerbshüter unter die Lupe nehmen wollen. AFP

Alstom-Mitarbeiter vor dem Logo von General Electric

Der Verkauf der Alstom-Energiesparte an General Electric ist nicht der einzige Deal in der Branche, den die Wettbewerbshüter unter die Lupe nehmen wollen.

BrüsselDie EU-Wettbewerbshüter werden sich den geplanten Milliarden-Verkauf der Alstom-Energiesparte an den US-Rivalen General Electric wohl besonders genau anschauen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von drei mit dem Vorgang vertrauten Personen. Die Einleitung einer sogenannten Phase-2-Untersuchung sei „sehr wahrscheinlich“, sagte einer der Insider. Allerdings sei noch nicht abschließend entschieden worden. Eine zweite Person sagte, keiner der beiden Siemens-Rivalen habe bei dem geplanten 12,4-Milliarden-Euro-Deal Zugeständnisse angeboten. Die EU gab keine Stellungnahme.

Vor einer Woche war bekanntgeworden, dass die Kartellwächter wohl eine vertiefte Prüfung der von Siemens geplanten Übernahme des US-Turbinenspezialisten Dresser-Rand einleiten wollen. Das Geschäft hat ein Volumen von 7,6 Milliarden Dollar. Im Geschäft mit Energieturbinen schauen die Kartellwächter mittlerweile sehr genau hin. Der Markt gilt ohnehin als stark konzentriert.

Von

rtr

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