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04.01.2017

17:44 Uhr

General Motors, Ford, Toyota

US-Autoabsatz klettert 2016 wohl auf Rekordhoch

Wegen niedriger Benzinpreise und günstiger Zinsen kauften die Amerikaner wieder mehr Neuwagen. Somit dürfte der Autoabsatz in den USA 2016 den Vorjahresrekord brechen. Gefragt waren vor allem SUVs und Pick-Ups.

Besonders beliebt waren bei den Käufern in den USA die großzügig gestalteten Modelle. AP

Chevy Trucks

Besonders beliebt waren bei den Käufern in den USA die großzügig gestalteten Modelle.

DetroitNach einem starken Dezember dürfte der Autoabsatz in den USA 2016 den Vorjahresrekord von 17,5 Millionen Fahrzeugen brechen. Angesichts niedriger Benzinpreise und günstiger Zinsen kauften viele Amerikaner einen Neuwagen, insbesondere spritschluckende SUVs und Pick-Ups waren gefragt.

2017 könnte ein weiteres Rekordjahr werden, zeigte sich General-Motors -Chefökonom Mustafa Mohatarem zuversichtlich. Die Stimmung der Verbraucher sei gut, die wichtigsten Konjunkturindikatoren positiv.

Der größte US-Autobauer General Motors steigerte den Absatz im Dezember um zehn Prozent auf 319.000 Fahrzeuge, die Nummer zwei Ford schaffte dagegen nur ein Plus von 0,3 Prozent auf knapp 240.000. Toyota übergab rund 223.000 Fahrzeuge an die Kunden, ein Plus von zwei Prozent. Bei FiatChrylser schrumpften die Verkäufe um zehn Prozent auf rund 193.000 Wagen.

Nach dem Absatzeinbruch im Vorjahresmonat im Zuge des Dieselskandals steigerte Volkswagen die Verkäufe im Dezember 2016 um 20 Prozent auf gut 37.000 Fahrzeuge. Auf Jahressicht gingen die Verkäufe jedoch um 7,6 Prozent auf 349.000 Wagen zurück.

Auch die anderen deutschen Hersteller verzeichneten Rückgänge. Der Absatz der Marke BMW schrumpfte im Dezember um 5,2 Prozent, im gesamten Jahr 2016 verkauften die Münchener mit gut 313.000 Wagen 9,5 Prozent weniger Fahrzeuge von ihrer Hauptmarke. Besser schlug sich die Konkurrenz aus Stuttgart, die 2016 BMW als weltgrößten Premiumhersteller überholt haben dürfte. Zwar gingen die Verkäufe von Mercedes-Benz in den USA im Dezember um 6,4 Prozent zurück, auf Jahressicht betrug das Minus jedoch lediglich 0,8 Prozent auf rund 340.000 Fahrzeuge.

Von

rtr

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