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19.10.2012

07:54 Uhr

Generikahersteller

Actavis geht mit Rekordumsätzen in Fusion

Der Schweizer Generikahersteller Actavis geht mit Spitzenumsätzen in die geplante Fusion mit dem US-Rivalen Watson. In diesem Jahr wird der Umsatz erstmals über zwei Milliarden Euro liegen.

Die Geschäftszahlen von Generikahersteller Actavis sind vielversprechend. dpa

Die Geschäftszahlen von Generikahersteller Actavis sind vielversprechend.

FrankfurtActavis werde in diesem Jahr seinen Umsatz prozentual zweistellig auf einen Wert von erstmals über zwei Milliarden Euro ausbauen, teilte das Unternehmen am Freitag im schweizerischen Zug mit. Nach neun Monaten stünden bereits rund 1,6 Milliarden Euro in den Büchern. Auch beim Ergebnis habe Actavis zugelegt, sagte Firmenchef Claudio Albrecht.

„Beim Ergebnis sind wir sogar noch besser gewachsen als beim Umsatz“, sagte der Manager. Der 53-jährige Tiroler wird nach der Übernahme des ursprünglich isländischen Generikaherstellers durch Watson voraussichtlich im November das Unternehmen verlassen.

Durch den Kauf von Actavis für bis zu 4,5 Milliarden Euro bildet Watson den weltweit drittgrößten Generikahersteller nach der israelischen Ratiopharm-Mutter Teva und der Novartis -Tochter Sandoz. Zusammen kommen beide Unternehmen in diesem Jahr voraussichtlich auf einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Er übergebe ein gesundes und schnell wachsendes Unternehmen, sagte Albrecht.

Vor wenigen Tagen genehmigte die US-Kartellbehörde die Übernahme mit Auflagen. Die europäischen Wettbewerbshüter hatten bereits den Weg freigemacht. Watson hatte angekündigt, die Übernahme bis Anfang November abzuschließen.

Von

rtr

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