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04.04.2014

12:32 Uhr

Genmais

Syngenta muss weiter auf Zulassung in China warten

Der Genmais von Syngenta ist in allen wichtigen Importländern zugelassen – mit Ausnahme von China. Eilig hat es die Regierung in Peking mit der Zulassung nicht. Die Leidtragenden: Amerikanische Farmer.

Syngenta ist unter anderem Weltmarktführer für Agrarchemie. Reuters

Syngenta ist unter anderem Weltmarktführer für Agrarchemie.

PekingDer Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta muss weiter auf die Zulassung seines gentechnisch modifizierten Maises in China warten. Die Behörden prüften noch Unterlagen, die Syngenta im letzten Jahr eingereicht hatte, teilte das chinesische Landwirtschaftsministerium am Freitag auf Anfrage mit. China hat seit November Maislieferungen von mehr als einer Million Tonnen aus den USA zurückgewiesen mit der Begründung, sie enthielten den nicht zugelassenen gentechnisch modifizierten Syngenta-Mais MIR 162. Den ersten Zulassungsantrag hatte der Weltmarktführer vor vier Jahren eingereicht. Mit Ausnahme von China ist MIR 162 in allen wichtigen Mais-Importländern zugelassen.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das Verbot in China trifft vor allem amerikanische Farmer. China ist weltweit der drittgrößte Abnehmer vom Mais und Getreide aus den USA. Nach Ansicht von Experten hat die Regierung in Peking keine Eile mit der Zulassung. Den Chinesen seien die Preise zu hoch und sie verfügten über hohe eigene Lagerbestände. Überdies gehe die Maisnachfrage in China zurück und die Regierung sei bestrebt, den Anbau im eigenen Land zu fördern.

Die Syngenta-Aktie, die in der zweiten Januar-Hälfte noch bei 358 Franken notiert hatte, geriet dann unter Druck und erreichte Anfang Februar bei 302 Franken einen Tiefpunkt. Am Freitag stand der Titel bei 337 Franken.

Von

rtr

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