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01.02.2011

17:29 Uhr

Gerichtsentscheid

Allianz von BP und Rosneft vorerst gestoppt

Ein Gericht in London hat die milliardenschwere Überkreuzbeteiligung zwischen dem Ölkonzern BP und Rosneft vorerst gestoppt. Die am Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP beteiligten Oligarchen sind nicht einverstanden.

BP-Logo: Überkreuzbeteiligung vorerst gestoppt. dpa

BP-Logo: Überkreuzbeteiligung vorerst gestoppt.

HB LONDON. Eine Gruppe russischer Oligarchen aus dem BP-Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP habe eine einstweilige Verfügung erwirkt, sagte ein Anwalt am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Über das Konsortium AAR kontrollieren die Oligarchen die Hälfte von TNK-BP. AAR argumentiert, die Überkreuzbeteiligung verletzte eine Eignervereinbarung, wonach TNK-BP das „bevorzugte Instrument“ für alle Tätigkeiten von BP in Russland sei. BP hat versichert, die Vereinbarung nicht verletzt zu haben.

Mit dem Rosneft-Deal will sich BP auch Zugriff auf lukrative Fördermöglichkeiten in der Arktis sichern. Experten zufolge befinden sich dort rund ein Fünftel der weltweiten bislang unentdeckten Ölvorkommen.

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