Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.04.2015

09:08 Uhr

Gerresheimer

Mit wenig Schwung ins Jahr

Gerresheimer startet verhalten ins Jahr. Grund für den mageren Zuwachs ist die verhaltene Nachfrage in den USA nach pharmazeutischen Glasverpackungen. Doch die Sparmaßnahmen der Vergangenheit zahlen sich aus.

Kleine Kräuterlikör-Glasflaschen rasen in der Glasfabrik Gerresheimer in Essen über die Produktionsstraße. Die Firma macht immer noch gutes Geld. picture alliance / dpa

Durchsichtiges Geschäft

Kleine Kräuterlikör-Glasflaschen rasen in der Glasfabrik Gerresheimer in Essen über die Produktionsstraße. Die Firma macht immer noch gutes Geld.

DüsseldorfDer Spezialverpackungshersteller Gerresheimer ist mit wenig Schwung ins Jahr gestartet. Der Vorstand sieht seine Erwartungen damit allerdings bestätigt, wie der für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierende Konzern am Dienstag mitteilte. „Der Umsatz war wie erwartet verhalten, das Ergebnis wie erwartet gut“, betonte Vorstandschef Uwe Röhrhoff. Die großen mittelfristigen Projekte verliefen nach Plan. „Wir liegen auf Kurs und bestätigen unseren Ausblick für das Geschäftsjahr.“

Im ersten Quartal des seit Dezember laufenden Bilanzjahres kletterte der Umsatz um 1,4 Prozent auf 301,8 Millionen Euro. Als einen Grund für den mageren Zuwachs nannte Röhrhoff die verhaltene Nachfrage in den USA nach pharmazeutischen Glasverpackungen.

Die Sparmaßnahmen der Vergangenheit zahlten sich aus. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) legte überproportional um 7,2 Prozent auf 51,0 Millionen Euro zu.

Gerresheimer: Auf den Scherben der Vergangenheit

Gerresheimer

Auf den Scherben der Vergangenheit

Im Düsseldorf stand einst eine der größten Glashütten der Welt. Dann trennte sich Gerresheimer vom Glasgeschäft. Die Firma macht heute mehr Umsatz als je zuvor, doch der Stadtteil kämpft um seine verlorene Identität.

Der Vorstand hatte bereits angekündigt, dass Sonderbelastungen wie die Generalüberholung eines US-Werkes oder ein verschobener Auftrag in diesem Jahr noch eine Rolle spielten und erst 2016 wieder höhere Wachstumsraten zu erwarten seien. Röhrhoff peilt 2014/15 lediglich Umsatzzuwächse von ein bis drei Prozent auf 1,3 bis 1,33 Milliarden Euro an. Beim bereinigten Ebitda kalkuliert er mit einem Anstieg auf 255 bis 265 (Vorjahr: 253,4) Millionen Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×