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13.12.2014

16:22 Uhr

Geschäft mit Stadtflitzer

China wird für Smart zweitgrößter Markt

Während andere Autobauer ihr Glück auf dem chinesischen Markt vergeblich suchen, ist das Reich der Mitte für Smart ein Segen. China entwickelt sich zum zweitgrößten Markt für den Stadtflitzer – mit Waxchstumspotential.

Smart-Chefin Annette Winkler: „Inzwischen ist China der zweitgrößte Markt nach Deutschland.“ Reuters

Smart-Chefin Annette Winkler: „Inzwischen ist China der zweitgrößte Markt nach Deutschland.“

ShanghaiChina ist auf dem besten Weg, der größte Markt für den Stadtflitzer Smart zu werden. „Als wir begonnen haben, haben viele bezweifelt, dass der Smart hier erfolgreich sein könnte, da in China große, luxuriöse Autos gefragt sind“, sagte Smart-Chefin Annette Winkler am Samstag. Doch inzwischen ist China der zweitgrößte Markt nach Deutschland, der Absatz kletterte zwischen Januar und November um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

„Ab 2016 werden wir wieder zweistellige Wachstumsraten sehen“, sagte Smart-China-Chef Daniel Lescow. Wegen des Modellwechsel habe sich das Wachstum zuletzt etwas abgeflaut. Im Sommer hatte Daimler die dritte Generation des Kleinwagens vorgestellt. Die neuen zwei- und viersitzigen Modelle sollen ab Anfang 2015 in China erhältlich sein.

Im Gesamtjahr 2013 verkaufte Daimler rund 17.500 Smart auf dem weltgrößten Automarkt. Seit fünf Jahren bieten die Stuttgarter das Modell, das mit dem Mini von BMW konkurriert, auch in China an. Immer mehr junge Chinesen können sich einen Smart leisten, der in China ab 115.000 Yuan (15.000 Euro) kostet.

Auch sein Car-Sharing-Angebot „car2go“ will Daimler künftig in China anbieten. Der Autobauer spreche mit Kommunen und prüfe das Geschäftsmodell für China, bekräftigte Lescow. Einen Zeitplan nannte er jedoch nicht. Daimler hat sein Mietmodell „car2go“, bei dem bisher vor allem der Kleinwagen Smart zum Einsatz kommt, vor fünf Jahren gestartet und bietet es inzwischen in rund 30 Städten in Europa und Nordamerika an

Von

rtr

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