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21.03.2012

11:32 Uhr

Geschäftsbericht

Bilfinger Berger geht auf Einkaufstour

Bilfinger Berger will in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 auf Einkaufstour gehen. Für Zukäufe stünde mehr als eine Milliarde Euro zu Verfügung, heißt es im aktuellen Geschäftsbericht.

Bilfinger Berger will in den kommenden Jahren kräftig investieren. dapd

Bilfinger Berger will in den kommenden Jahren kräftig investieren.

FrankfurtDer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger will in diesem und im nächsten Jahr auf Einkaufstour gehen. Der Konzern habe für Zukäufe deutlich mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht. „Einen erheblichen Teil dieser Summe wollen wir in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 investieren.“

Mit Hilfe der Akquisitionen vor allem im Dienstleistungsgeschäft will Bilfinger Berger bis 2016 den Konzerngewinn verdoppeln und die Leistung um rund 50 Prozent steigern. Der größere Teil des Wachstums werde über Zukäufe erreicht werden, stellte der Konzern in Aussicht. Organisch will Bilfinger Berger jährlich im Durchschnitt zwischen drei und fünf Prozent wachsen.

„Derzeit sind in unseren wichtigen Märkten keine rezessiven Tendenzen erkennbar. Wir sehen daher keinen Anlass, von unseren mittelfristigen Zielen abzurücken“, erklärte Vorstandschef Roland Koch in dem Geschäftsbericht. Die erst im Februar vom dem ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten erläuterte Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Konzern ebenfalls.

Demnach soll die Leistung wegen der Konzentration der Sparte Construction auf margenstarke Geschäfte und wegen des Rückzugs aus Nigeria sinken, das operative Ergebnis (Ebita) aber deutlich zulegen. Der Konzerngewinn werde erheblich über dem um Veräußerungsgewinne bereinigten Konzernergebnis des Vorjahres von 220 Millionen Euro liegen. Für 2013 erwartet Bilfinger Berger wieder eine Steigerung der Leistung und auch ein verbessertes Ergebnis.

Von

rtr

Kommentare (1)

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deruebersWassergehenkann

21.03.2012, 13:18 Uhr

tja, wenn das interne Wachstum im Kerngeschäft negativ ist, dann blieben nunmal nur Zukäufe und externes Wachstum
allerdings stellt sich die Frage, warum die Aktionäre von Bilfinger so blöd sind und einen gescheiterten Bauunternehmer und Dienstleister mit ihrem Geld als "Investmentbanker" durch die Welt reisen lassen? warum sollte aus einem miserablen Bauunternehmer nun plötzlich ein erfolgreicher Investor werden. alles völlig unlogisch ...

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