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14.02.2012

08:53 Uhr

Geschäftsjahr 2011/2012

Carl Zeiss Meditec startet mit Ergebnisplus

China und Südostasien haben dem Hersteller von Medizintechnik einen guten Start ins Geschäftsjahr beschert. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal um 13,5 Prozent. Das Unternehmen hat weitere Übernahmen auf dem Radar.

Ein Mikroskop des Unternehmens Carl Zeiss in Jena. dapd

Ein Mikroskop des Unternehmens Carl Zeiss in Jena.

FrankfurtDem Medizintechnikspezialisten Carl Zeiss Meditec ist dank kräftiger Nachfrage aus Asien und Europa ein guter Start in das neue Geschäftsjahr gelungen. „Wir konnten erneut in allen strategischen Geschäftseinheiten sowie in allen Berichtsregionen zulegen“, erklärte Firmenchef Ludwin Monz am Dienstag in Jena.

Dabei habe die Mikrochirurgie von neuen Produkten profitiert, zudem schoben eine Übernahme in Spanien und neue Aufträge in Russland das Wachstum an. Kräftige Zuwächse verbuchte das auf Geräte zur Augenheilkunde und Mikrochirurgie ausgerichtete Unternehmen erneut in China und in den Ländern Südostasiens. Auch der wichtige Medizintechnik-Markt Japan habe sich positiv entwickelt.

Einen konkreten Ausblick auf das zweite Quartal und gesamte Geschäftsjahr 2011/12 bis Ende September legte Monz nicht vor. „Wir sehen im Moment einfach ein sehr volatiles Umfeld“, sagte der Manager. Daher sei es noch zu früh um zu sagen, wie das zweite Quartal ausfallen werde. Das Management erklärte lediglich, das Unternehmen sei gut für die Anforderungen der kommenden Zeit gerüstet.

Die Tochter des Optoelektronik-Konzerns Carl Zeiss steigerte im Zeitraum Oktober bis Dezember ihren Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 17,9 Prozent auf 28,3 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 um 13,5 Prozent auf 210,3 Millionen Euro. Damit warf das Geschäft eine operative Rendite (Ebit-Marge) von 13,4 Prozent ab nach 13,0 Prozent vor Jahresfrist. Carl Zeiss Meditec strebt bis 2015 eine operative Rendite von 15 Prozent an.

Übernahmen hat das Unternehmen weiter auf dem Radar. Wir glauben, dass wir hier breit schauen müssen“, sagte Firmenchef Monz. Das könnten Zukäufe im Vertriebsbereich aber auch Akquisitionen zur Ergänzung bestehender Geschäft sein, ergänzte der Manager.

Von

rtr

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