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04.08.2011

03:01 Uhr

Geschäftsprognose

Leighton zieht sich ein Stück aus dem Sumpf

Die australische Hochtief-Tochter Leighton hat ihrem deutschen Mutterkonzern arg zugesetzt. Rosigen Zeiten sieht sie immer noch nicht entgegen. Aber Leighton hat gute Gründe dafür, seine Verlustprognose herabzusetzen.

Probleme trägt Leighton auf dem Rücken von Hochtief aus. Quelle: dapd

Probleme trägt Leighton auf dem Rücken von Hochtief aus.

SydneyDie australische Hochtief-Tochter Leighton sieht ihr Geschäft in diesem Jahr nicht mehr ganz so pessimistisch. Das Unternehmen nahm am Donnerstag seine Verlustprognose auf rund 408 Millionen Australische Dollar (rund 305 Millionen Euro) von bislang 427 Millionen (320 Millionen Euro) zurück.

Hintergrund für die bessere Entwicklung ist, dass ein großes Straßenbauprojekt nun doch fristgerecht fertig werden soll. Auch das schwächelnde Geschäft in Nahost stabilisiere sich. Zugleich bekräftigte Leighton seine Gewinnprognose für das kommende Jahr. Die Aktie legte daraufhin an der Börse in Sydney mehr als drei Prozent zu.

Allerdings bereite der Bau einer Entsalzungsanlage im Bundesstaat Victoria weiter Probleme, schränkte Leighton ein. Vor allem die Verzögerungen bei seinen beiden größten Projekten hatten dem Bauunternehmen zuletzt zugesetzt, was sich auch in der Bilanz des Essener Mutterkonzerns niederschlug.

Von

rtr

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