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17.03.2004

10:13 Uhr

Gespräche mit Scania erneut gescheitert

MAN weiter für Kooperationen im Lkw-Geschäft offen

Der Lkw-Hersteller MAN lehnt Partnerschaften im Nutzfahrzeuggeschäft weiterhin nicht ab. Feindliche Übernahmeversuche werde es aber nicht geben.

HB MÜNCHEN. „Wir wollen keine Verbindungen - in welcher Form auch immer - gegen das Management des betroffenen Unternehmens durchziehen“, sagte Vorstandschef Rudolf Rupprecht der „Börsen-Zeitung“ (Mittwochausgabe). Feindliche Übernahmen gehörten nicht zur Politik von MAN. Das Lkw-Geschäft sei zudem so stark, dass MAN es alleine weiterführen könne.

„Wenn sich jedoch eine vernünftige Konfiguration ergibt, kann dieses Thema neu aufgegriffen werden.“ MAN hat einem Zusammengehen mit dem Lkw-Hersteller Scania wiederholt eine Absage erteilt, weil die Schweden dies ablehnten.

Rupprecht sagte, ein Zusammengehen im Nutzfahrzeugbereich käme nur mit ausländischen Produzenten in Frage. „In Deutschland ist das Zusammengehen aus kartellrechtlichen Gründen sehr schwierig“, sagte der Firmenchef. Er bekräftigte, MAN wolle sich in diesem Jahr beim Ergebnis „ein großes Stück nach vorn bewegen.“ Umsatz und Auftragseingänge würden moderat zulegen, fügte er hinzu.

Der Münchner Traditionskonzern hoffe, dass die Hauptaktionäre Allianz, Münchener Rück und Commerzbank ihre Beteiligung Regina behielten. „Ich würde einen weiteren Verbleib unseres Großaktionärs wie in der Vergangenheit begrüßen und als sehr vernünftig betrachten“, sagte Rupprecht. Die drei Unternehmen haben ihren rund 27-prozentigen Anteil an MAN in der Regina Verwaltungsgesellschaft gebündelt.

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