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05.03.2012

09:39 Uhr

Gewinn gesteigert

Glencore profitiert von hohen Rohstoffpreisen

Rohstoffriese Glencore konnte 2011 seinen Nettogewinn auf über vier Milliarden Dollar steigern. Der Schweizer Konzern profitierte vor allem von den gestiegenen Rohstoffpreisen.

Die Firmenzentrale des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore in Baar. dpa

Die Firmenzentrale des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore in Baar.

BaarDer weltgrößte Rohstoffhändler Glencore hat 2011 von anhaltend hohen Rohstoffpreisen profitiert. Der Nettogewinn stieg um sieben Prozent auf 4,06 Milliarden Dollar, der Umsatz des im Schweizer Kanton Zug ansässigen Weltkonzerns wuchs im Vergleich zu 2010 um 28 Prozent auf 186,15 Milliarden Dollar (141,01 Mrd Euro). Das teilte Glencore am Montag mit. Das Unternehmen nimmt weiter Kurs auf eine Fusion mit dem ebenfalls in Zug ansässigen Bergbauriesen Xstrata.

Der Konzern habe 2011 „eine solide Entwicklung trotz anspruchsvoller Bedingungen und Märkte“ verzeichnet, sagte Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Glencore musste jetzt erstmals seit dem Börsengang im Mai 2011 eine detaillierte Jahresbilanz öffentlich vorlegen.

Insbesondere profitierten laut Glasenberg die Industriebereiche des Unternehmens, das weltweit rund 55.000 Mitarbeiter beschäftigt, von gestiegenen Durchschnittspreisen der wichtigsten Rohstoffe aus Eigenproduktion. Zudem sei Glencore gut ins Jahr 2012 gestartet. Zusammen mit dem Bergbauunternehmen Xstrata soll der Mega-Konzern „Glenstrata“ entstehen, der dann einen geschätzten Jahresumsatz von etwa 210 Milliarden Dollar erreichen würde.

Von

dpa

Kommentare (1)

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vandale

05.03.2012, 10:04 Uhr

Die Fusion des Rohstoffhändlers Glencore mit dem Bergwerksunternehmen Xstrata ist meines Erachtens zum Nachteil der Xstrata Aktionäre. Analog der Xstrata Kapitalerhöhung 2009 vermute ich, dass die Xstrata Aktionäre wiederum benachteiligt werden.

Ich vermute weiterhin, dass man bei Glencore die Bilanzregeln sehr strapaziert hat um einen möglichst positiven Gewinnausweis herbeizuführen und so die Uebernahmeprämie zu drücken.

Xstrata besteht im wesentlichen aus Minen mit jahrelangen Vorlaufzeiten, spezifischen Know-How und Jahrzehntelangen Restlaufzeiten. Chance: Zunehmender Rohstoffverbrauch in den neuen Industrieländern, Risiken: Sozialistische Staaten enteignen Minen, oder kreieren hohe Steuern. Die Altindustriestaaten verarmen und benötigen weniger Rohstoffe.

Glencores Hauptkompetenz beruht auf dem Rohstoffhandel. Ein kurzfristiges Geschäft. Chance: Zunehmender Rohstoffhandel, Risiken: Händlergruppen wandern ab, andere Händlergruppen in Asien sind erfolgreicher, Einzelne Händler können analog der Banken (UBS, Barings) Milliardenrisiken/Schäden verursachen.

Vandale

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