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22.01.2008

17:05 Uhr

Gewinn gesteigert

Johnson & Johnson erfüllt Erwartungen

Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson hat im vierten Quartal dank eines starken Geschäfts mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und medizintechnischen Geräten deutlich mehr verdient. In einem Bereich wuchs das Unternehmen ganz besonders.

HB NEW YORK. Der Gewinn habe bei 2,37 Mrd. Dollar nach 2,17 Mrd. Dollar vor Jahresfrist gelegen, teilte Johnson & Johnson (J&J) am Dienstag mit. "Trotz der Herausforderungen in bestimmten Märkten hat uns unsere breite Geschäftsbasis erlaubt, 2007 robuste Ergebnisse zu erzielen", erklärte Vorstandschef William C. Weldon.

J&J profitierte vor allem von einem starken Wachstum in Ausland, das von der Schwäche des US-Dollars angetrieben wurde. Für das laufende Geschäftsjahr prognostizierte der Vorstand ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten soll auf 4,39 bis 4,44 (2007: 4,15) Dollar zulegen und liegt damit im Rahmen der Analystenschätzungen. In New York notierte die Aktie des Konzerns in einem negativen Umfeld bei knapp einem Prozent im Minus.

Je Aktie verdiente der Konzern, der auch Produkte wie "o.b.-Tampons" und "Penaten"-Babypflege herstellt, im vierten Quartal 82 (Vorjahreszeitraum: 74) Cent. Vor Sonderposten lag der Gewinn je Aktie bei 88 Cent, womit J&J etwas besser als von Analysten erwartet abschnitt. Im Gesamtjahr setzte der Konzern 61,1 Mrd. Dollar um, ein Plus von 14,6 Prozent. Im Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahres kletterte der Umsatz um 16,6 Prozent auf 16 Mrd. Dollar. Ohne die schwache US-Währung wäre das Umsatzwachstum 4,7 Prozentpunkte niedriger ausgefallen.

Im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten setzte J&J von Oktober bis Dezember mit 6,4 Mrd. Dollar 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum um. Die Medizintechnikumsätze kletterten um 11,3 Prozent auf 5,75 Mrd. Dollar. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sprang sogar um fast 50 Prozent auf 3,81 Mrd. Dollar in die Höhe, wozu vor allem eine Reihe von Produkten wie Listerine-Mundwasser, die J&J vom Pharmariesen Pfizer übernommen hatte, beitrug.

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