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30.07.2015

14:50 Uhr

Gewinn schrumpft

Zuggeschäft bei Bombardier schwächelt

Rund ein Fünftel weniger Gewinn macht Bombardier im zweiten Quartal. Besonders groß ist der Einbruch in der Zugsparte. Doch auch bei den Flugzeugen sieht es nicht gut aus.

Der Gewinn des Flugzeug- und Zugherstellers bricht ein. ap

Bombardier

Der Gewinn des Flugzeug- und Zugherstellers bricht ein.

TorontoEine schwächelnde Nachfrage hat dem kanadischen Flugzeug- und Zughersteller Bombardier einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Überschuss fiel im zweiten Quartal binnen Jahresfrist um fast ein Fünftel auf 125 Millionen Dollar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz ging um 5,5 Prozent zurück auf 4,6 Milliarden Dollar zurück.

In der Zugsparte erlöste Bombardier mit 2,1 Milliarden Dollar zwölf Prozent weniger. Das „Wall Street Journal“ hatte diese Woche berichtet, das Unternehmen führe mit Siemens Gespräche über eine Zusammenlegung der jeweiligen Zugsparten. Eine Bombardier-Sprecherin wies dies jedoch zurück.

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Ein Bericht über eine mögliche Fusion der Zugsparten von Bombardier und Siemens hat am Mittwoch für Aufsehen gesorgt. Doch mittlerweile hat der kanadische Konzern die Gespräche mit den Deutschen dementiert.

Im vergangenen Quartal erhielt das Unternehmen drei Bestellungen für seine Verkehrsflugzeuge nach 18 Aufträgen vor einem Jahr. Auch die Nettobestellungen in der für Bombardier besonders wichtigen Sparte mit Geschäftsflugzeugen gingen zurück, und zwar binnen Jahresfrist auf acht von 30 Maschinen.

Der Konzern kündigte zudem an, dass die neueste Geschäftsmaschine, die Global 7000, erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Dienst gestellt werden soll. Bislang wurde 2016 angepeilt.

Von

rtr

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