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02.02.2005

10:25 Uhr

Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert

Roche enttäuscht die Börse

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr mehr als deutlich gesteigert. Auch beim Umsatzzuwachs lagen die Schweizer über dem Marktdurchschnitt.

HB BASEL. Der Reingewinn des Kerngeschäfts legte um 41 % auf 4,339 Mrd. sfr zu. Der Konzernumsatz der weitergeführten Geschäfte wuchs um zwölf Prozent in lokalen Währungen und neun Prozent in Franken auf 29,52 (27,19) Milliarden. Der Betriebsgewinn der fortgeführten Bereiche stieg um zwölf Prozent auf 6,18 (5,52) Mrd. sfr.

Werden die Erlöse aus dem Verkauf des Bereichs rezeptfreie Medikamente und Gewinne aus Finanzgeschäften mitgerechnet, so kommt Roche auf eine Gewinnverdoppelung auf 6,64 (3,07) Mrd. sfr. Die Dividende soll um 21 % auf zwei sfr je Aktie und Genussschein erhöht werden, wie Roche am Mittwoch weiter mitteilte. An der Börse sank der Roche-Genussschein im Frühgeschäft um mehr als zwei Prozent.

Im vierten Quartal spürte Roche eine gewisse Abschwächung. Der Pharmaumsatz, der in den ersten drei Quartalen zweistellig gewachsen war, legte mit fünf Prozent in Lokalwährungen nur unterdurchschnittlich zu. Und es kam hinzu, dass das Wachstum dieses Quartals allein auf die Roche-Tochter Genentech zurückging. Für Roche-Chef Franz Humer ist das vierte Quartal gleichwohl kein Grund zu Sorge und es lasse sich schon gar kein Trend daraus ablesen, sagte er vor Medienvertretern. Im Dezember 2003 habe ein Grippe-Epidemie grassiert und das habe den Umsatz des Grippemittels Tamiflu nach oben getrieben.

Auch über das ganze Jahr gesehen erwies sich Genentech als Umsatzlokomotive des Konzerns. Genentech kam auf ein Umsatzwachstum von 43 % in Franken und 45 % in Lokalwährungen auf 4,5 Mrd. sfr. Die japanische Tochter Chugai blieb hinter dem Konzernwachstum zurück und kam auf einen Umsatz von 3,2 Mrd. sfr.

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