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11.02.2014

11:59 Uhr

Gewinnrückgang

Voestalpine senkt Jahresprognose

Enttäuschung bei der österreichischen Stahlfirma Voestalpine: Der Betriebsgewinn schrumpft, die Erwartungen können nicht erfüllt werden. Bald soll es aber wieder bergauf gehen.

Harte Arbeit am Unternehmensziel: Voestalpine enttäuscht die bisherigen Erwartungen. Reuters

Harte Arbeit am Unternehmensziel: Voestalpine enttäuscht die bisherigen Erwartungen.

FrankfurtDer Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine hat nach einem Gewinnrückgang in den ersten drei Quartalen seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2013/14 werde nun ein operativer Gewinn (Ebit) etwas unter dem Vorjahreswert von 850 Millionen Euro erwartet, teilten die Österreicher am Dienstag mit.

Der Betriebsgewinn schrumpfte von Oktober bis Dezember um 5,6 Prozent auf 573 Millionen Euro. Die Erlöse gingen um drei Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zurück. Im dritten Quartal sei jedoch die Talsohle durchschritten worden, hieß es. Der Linzer Konzern erwartet für das Schlussquartal angesichts des jüngsten Pipeline-Auftrages für South Stream und einer Belebung der Geschäftstätigkeit in den meisten Industriesegmenten auch eine Verbesserung der Ergebnisse.

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Für das Gaspipeline-Projekt South Stream werden viele Stahlrohre gebraucht: 450.000 Tonnen liefert der Hersteller Europipe, an dem Salzgitter beteiligt ist. Der Auftrag sichert die Grundauslastung für ein ganzes Jahr.

Der Energiebereich werde das operative Jahresziel um 50 bis 60 Millionen Euro verfehlen, sagte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder.

Von

rtr

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