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17.04.2014

14:00 Uhr

Gewinnrückgang

Züge bremsen General Electric

Der schwächelnde Verkauf von Lokomotiven lässt den Gewinn des Siemens-Rivalen General Electric schrumpfen. Doch insgesamt fällt das Ergebnis solide aus und auch die Aussichten sind wieder besser.

Das Zuggeschäft ist da Sorgenkind des US-Industrieunternehmens General Electric. ap

Das Zuggeschäft ist da Sorgenkind des US-Industrieunternehmens General Electric.

FairfieldDank guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist der Siemens-Rivale General Electric (GE) mit soliden Ergebnissen in das neue Jahr gestartet. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, ging der Umsatz im ersten Quartal leicht auf 34,2 Milliarden Dollar (24,7 Mrd Euro) zurück - damit traf er aber in etwa die Erwartungen von Experten. Besonders das schwache Geschäfte beim Verkauf von Lokomotiven sorgt für einen Gewinnrückgang. Der Gewinn schrumpfte unter dem Strich um 15 Prozent auf drei Milliarden Dollar. Allerdings hatte vor einem Jahr der Verkauf der letzten Anteile am Medienunternehmen NBC Universal das Ergebnis beflügelt. GE-Papiere legten im vorbörslichen Handel leicht zu.

Vor knapp einem Monat hatte GE-Chef Jeff Immelt in einem Brief an die Aktionäre erklärt, die Weltwirtschaft befinde sich in der besten Verfassung seit Jahren. „Die Erholung verläuft zwar langsam, aber es gibt keinen Gegenwind.“ GE hatte nach eigenen Angaben Ende 2013 Aufträge im Volumen von 244 Milliarden Dollar in den Büchern - so viel wie nie zuvor in der Firmengeschichte.

Die größten Windkraftanlagenhersteller weltweit

Platz 1

Der Markt für Windkraftanlagen ist weltweit sehr zerstückelt. So kommt der größte Windkraftanlagenhersteller Vestas aus Dänemark laut Marktforscher IHS weltweit gerade einmal auf einen Anteil von 12,7 Prozent.

Platz 2

Nicht nur in der Solaranlagen- sondern auch in der Windkraftbranche sind die Chinesen stark vertreten. Auf dem zweiten Platz der größten Windanlagenhersteller liegt das Unternehmen Sinovel mit einem Marktanteil von neun Prozent.

Platz 3

Auch der dritte Platz ist in chinesischer Hand. Goldwind kommt auf einen Marktanteil von 8,7 Prozent.

Platz 4

Auf dem vierten Platz findet sich das spanische Unternehmen Gamesa wieder, mit einem Marktanteil von acht Prozent. Der spanische Markt für Windkraft ist nach Deutschland der zweitgrößte in Europa.

Platz 5

Erst auf dem fünften Platz ist eine deutsche Firma: Enercon. Das Familienunternehmen aus Aurich hat einen Anteil am Weltmarkt von 7,8 Prozent.

Platz 6

Den sechsten Platz belegen die US-Amerikaner GE Energy mit 7,7 Prozent Marktanteil.

Platz 7

Suzlon aus Indien belegt mit einem Marktanteil von 7,6 Prozent den siebten Platz weltweit. Der Windkraftanlagenbauer steckt jedoch bereits seit einiger Zeit in den roten Zahlen.

Platz 8

Auf dem achten Platz findet sich wieder ein chinesischer Anlagenbauer: Guodian United Power hat einen Anteil am Weltmarkt von 7,4 Prozent.

Platz 9

Auf Platz neun findet sich wieder ein deutsches Unternehmen. Siemens hat einen weltweiten Marktanteil von 6,3 Prozent - und damit nicht einmal die Hälfte des Anteils von Marktführer Vestas.

Platz 10

Platz 10 der größten Windkraftanlagenhersteller weltweit belegt das Unternehmen Mingyang mit einem Marktanteil von 3,6 Prozent.

Konzernchef Jeff Immelt sieht das Unternehmen darum auf Kurs, die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Unter anderem sollen die Kosten durch das aktuelle Sparprogramm um mindestens eine weitere Milliarde Dollar gedrückt werden. Ein Viertel davon erreichte GE bereits im ersten Quartal. Auch beim geplanten Börsengang seiner Konsumkredit-Sparte sieht sich der Konzern auf gutem Weg.

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