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24.09.2012

16:15 Uhr

Gewinnsprung

Prada verkauft sich immer besser

Die schwierigen wirtschaftlichen Zeiten machen Prada derzeit nicht sonderlich zu schaffen. Stattdessen schaffen die Italiener sogar einen Gewinnsprung im ersten Halbjahr. Das ist vor allem China zu verdanken.

Die Prada-Show auf der Fashion Week in Mailand. dapd

Die Prada-Show auf der Fashion Week in Mailand.

HongkongDas italienische Luxus-Modehaus Prada hat dank einer rasanten Nachfrage in Asien seinen Gewinn im ersten Halbjahr um fast 60 Prozent gesteigert. Neben der Stammmarke verkaufte sich vor allem die an jüngere Kundinnen gerichtete Kollektion Miu Miu besonders gut, wie das Mailänder Unternehmen am Montag mitteilte. Netto verdiente Prada in den ersten sechs Monaten des Jahres 286 Millionen Euro.

Größter Wachstumstreiber war der Asien-Pazifik-Raum, wo die Italiener mehr als ein Drittel ihrer Gesamterlöse in Höhe von 1,55 Milliarden Euro erzielten. Allein in China schoss der Umsatz um 50 Prozent in die Höhe. Das dürfte einige Anleger beruhigen, denn erst vor zwei Wochen hatte das britische Modehaus Burberry gewarnt, dass sein Umsatzwachstum in der Volksrepublik weit hinter den Erwartungen zurückbleibe.

Analysten sagten, Prada sei besser aufgestellt als die Konkurrenz wegen der starken Positionierung im Markt mit Handtaschen und auch wegen des kleineren Filialnetzwerks. Lederwaren stecken im Vergleich zu Bekleidungsartikeln wirtschaftlich schwierige Zeiten in der Regel besser weg. Der Louis-Vuitton -Rivale teilte mit, zuversichtlich zu sein, was "die nahe Zukunft angehe", obwohl die Marktbedingungen kurzfristig schwierig bleiben würden.

Prada ist an der Börse in Hongkong notiert, wo die Aktie sich in diesem Jahr bislang um mehr als 70 Prozent verteuerte. Die Hongkonger Börse legte im gleichen Zeitraum zwölf Prozent zu.

Die größten Textilhändler in Deutschland

Rang 10

Tchibo: Die Hamburger erzielten 2010 einen Umsatz von 945 Millionen Euro und landen damit in der Liste der Top 10 Textilhändler in Deutschland, die jährlich von der Fachzeitschrift Textil Wirtschaft veröffentlicht wird, auf Rang 10.

Rang 9

Aldi-Gruppe: Aldi Nord und Aldi Süd erzielten 2010 zusammengerechnet einen Umsatz von 1,03 Milliarden Euro. Damit zählt der große Player des Lebensmitteleinzelhandels auch im Bereich der Textilwirtschaft zu einem der größten Händler und belegt den neunten Platz.

Rang 8

Lidl: Auch die Neckarsulmer, kein Leichtgewicht im Lebensmitteleinzelhandel, sind vertreten. Mit einem Jahresumsatz (2010) von rund 1,05 Milliarden Euro rangieren sie auf Platz 8.

Rang 7

Tengelmann: Die Mülheimer, die rund 82 Prozent der Billig-Kette Kik besitzen, erwirtschafteten 2010 einen Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Damit landet das Familienunternehmen Tengelmann auf Platz 7.

Rang 6

Peek & Cloppenburg: Die Düsseldorfer belegen in der Rangfolge der größten Textileinzelhändler in Deutschland mit einem Jahresumsatz (2010) von 1,33 Milliarden Euro Platz 6.

Rang 5

Karstadt: 1,97 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2010 - das verhilft dem Essener Konzern ins Mittelfeld auf Platz 5.

Platz 4

Metro: Die Düsseldorfer Metro-Group belegt den vierten Platz. Jahresumsatz in 2010 2,42 Milliarden Euro.

Platz 3

C&A: Noch ein Düsseldorfer Unternehmen - mit einem Jahresumsatz von über 3 Milliarden Euro ist C&A der drittgrößte Textileinzelhändler in Deutschland.

Platz 2

H&M: Der zweitgrößte Textil-Player in Deutschland ist die Hamburger Modekette H&M mit einem Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro.

Platz 1

Otto: Der größte Textileinzelhändler in Deutschland ist die Hamburger Otto Group mit einem Jahresumsatz (2010) von 4,16 Milliarden Euro.

Von

rtr

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