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24.04.2012

17:02 Uhr

Glänzendes Ergebnis

WMF will im Ausland expandieren

Der Konsumgüterhersteller WMF steht glänzend da und feiert seit Jahren neue Umsatzrekorde. Nun will Vorstandschef Klapproth das Wachstum im Ausland vorantreiben. Nur eine Sparte schwächelt.

WMF-Chef Klapproth will den Umsatz im Ausland steigern. dpa

WMF-Chef Klapproth will den Umsatz im Ausland steigern.

Geislingen/StuttgartDer Konsumgüterhersteller WMF will sich künftig noch stärker im Ausland engagieren und nimmt dabei vor allem Osteuropa und Asien ins Visier. „Wir wollen beim internationalen Wachstum überproportional zulegen“, sagte Vorstandschef Thorsten Klapproth am Dienstag in Stuttgart. Das gelte für alle fünf Geschäftsbereiche des Unternehmens, vor allem aber für das Kaffeemaschinengeschäft. Ein Engagement werde etwa in Polen geprüft. Aber auch im Nahen Osten und in den USA will WMF stärkere Präsenz zeigen. 

Das in Geislingen (Baden-Württemberg) ansässige Unternehmen steigerte die Erlöse im vergangenen Jahr um neun Prozent auf rund 980 Millionen Euro. 52 Prozent des Umsatzes erzielte das Unternehmen im Ausland. Mittelfristig will WMF diesen Anteil auf 60 Prozent steigern. Die Umsatzprognose für 2012 bestätigte Klapproth, WMF soll demnach 2012 mindestens eine Milliarde Euro erlösen. „Wir werden unseren Wachstumspfad nachhaltig fortsetzen und die Ertragsqualität noch weiter verbessern“, sagte der WMF-Vorstandschef. 

Unter dem Strich stand 2011 ein Gewinn von rund 44,4 Millionen Euro (Vorjahr: 38,7 Millionen Euro). Wegen der positiven Geschäftsentwicklung soll eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie ausbezahlt werden - insgesamt 19,6 Millionen Euro. 

Während der Konsumgüterhersteller im Geschäftsjahr 2011 in den Geschäftsbereichen WMF Filialen, Tisch und Küche, Hotel und Kaffeemaschinen den Umsatz steigerte, entwickelte sich der Bereich Elektrogeräte zum Problemkind. Hier fuhr WMF einen Verlust vor Steuern und Zinsen von 14,8 Millionen Euro ein. Das Unternehmen könne in dem Bereich aber 2012 die Wende schaffen und 2013 wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren, sagte Klapproth.

Von

dpa

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