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08.08.2016

13:06 Uhr

Glock

Weltgrößter Pistolenhersteller verdoppelt Gewinn

Der Waffenhersteller Glock spricht zwar grundsätzlich nicht mit Medien, doch laut österreichischem Handelsregister verdoppelte das Familienunternehmen seinen Gewinn. Gerade das US-Geschäft läuft prächtig.

Laut „Wirtschaftsblatt“ legten Umsatz und Gewinn des Waffenherstellers im vergangenen Jahr kräftig zu. dpa

Pistolen von Glock sind gefragt

Laut „Wirtschaftsblatt“ legten Umsatz und Gewinn des Waffenherstellers im vergangenen Jahr kräftig zu.

WienDer Weltmarktführer für Pistolen, die Firma Glock aus Österreich, hat den Gewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Das Familienunternehmen verdiente 96,7 Millionen Euro, nach 46,5 Millionen Euro im Vorjahr, wie das „Wirtschaftsblatt“ am Montag berichtete. Die Zeitung berief sich auf Angaben im Firmenbuch, dem österreichischen Handelsregister. Glock spricht grundsätzlich nicht mit den Medien.

Laut „Wirtschaftsblatt“ legte auch der Umsatz des Waffenherstellers im vergangenen Jahr kräftig zu: Er stieg demnach um 55 Prozent auf 501 Millionen Euro. Grund ist dem Bericht zufolge unter anderem der Erfolg zweier neuer Modelle in den USA, dem wichtigsten Markt für Glock. Die besonders kleinen, für Privatleute gedachten Pistolen kamen dort demnach sehr gut an. Auch für das laufende Jahr äußerte sich Glock dem „Wirtschaftsblatt“ zufolge „sehr zuversichtlich“. Glock wird seit seiner Gründung 1963 vom mittlerweile 87 Jahre alten Gaston Glock geführt. Das Unternehmen mit Sitz in Deutsch-Wagram nahe Wien hat gut 1300 Mitarbeiter.

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Der Waffenhersteller bezeichnet sein bekanntestes Produkt, die Glock 17, als meistbenutzte Waffe von Sicherheitskräften weltweit. Die Glock 17 wird unter anderem von US-Polizisten sowie von österreichischen, norwegischen, irakischen und US-Soldaten benutzt.

In Deutschland hatte die Pistole kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, weil der Amokläufer von München sie benutzte. David S. soll sich die Waffe im Darknet besorgt haben. Er tötete am 22. Juli neun Menschen und dann sich selbst.

Von

afp

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