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31.05.2012

19:35 Uhr

GM sponsert ManU

Ryan Giggs macht Chinesen den Chevrolet schmackhaft

VonNils Rüdel

Fußball statt Football: Der US-Autobauer General Motors wird Sponsor beim englischen Rekordmeister Manchester United, um damit eine amerikanische Automarkte in China bekannt zu machen. Und Opel guckt in die Röhre.

ManU-Spieler Bryan Robson und Ryan Giggs bei der Vorstellung der Partnerschaft in Schanghai. PR

ManU-Spieler Bryan Robson und Ryan Giggs bei der Vorstellung der Partnerschaft in Schanghai.

WashingtonDer US-Autobauer General Motors (GM) stellt seine Sponsoring-Aktivitäten auf den Kopf und wird künftig beim englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United für seine Marke Chevrolet werben. Wie GM am Donnerstag mitteilte, hätten beide Seite einen Sponsoring-Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet. Dieser erlaube es Chevrolet unter anderem, im Stadion und bei TV-Auftritten der Mannschaft um Wayne Rooney und Ryan Giggs zu werben. Wie viel Geld im Spiel ist, teilte der Konzern nicht mit.

Erst Anfang des Monats hatte GM angekündigt, sein Engagement auf dem Heimatmarkt zurückzufahren. Der Autobauer will im kommenden Jahr nicht mehr bei der Football-Großveranstaltung Super Bowl als Sponsor dabei sein. Außerdem verzichtet GM künftig auf Anzeigen beim sozialen Netzwerk Facebook.

Statt dessen nimmt GM die internationalen Märkte ins Visier, um vom unsicheren Heimatgeschäft unabhängiger zu werden. Vor allem in Schwellenländern wie China sowie in Europa will der Konzern für Chevrolet werben. „Es ist der richtige Zeitpunkt, im internationalen Fußball präsent zu sein“, sagte Joel Ewanick, zuständig fürs globale Marketing. Ewanick ist damit betraut, das Sponsoring von General Motos effizienter zu gestalten und internationaler auszurichten.

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Manchester United ist das erste Engagement für Chevrolet im Fußball überhaupt, und der englische Erstligist verspricht die größtmßgliche Beachtung. Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Kantar folgen dem Klub weltweit 659 Millionen Menschen, kein anderes Team hat so viele Fans. Laut GM werden Manchesters Spiele in 1,15 Milliarden Haushalte übertragen und erreichen mehr als vier Milliarden Menschen pro Jahr.

„Das sieht für mich nach einem sehr geschickten Schachzug aus“, sagte der Marketing-Berater Dennis Keene der „Huffington Post“. Denn die Leute, die Manchesters Spiele außerhalb Großbritanniens über Internet und Satellit verfolgen, seien in der Regel besser ausgebildet und hätten ein höheres Einkommen. „Das ist exakt das Publikum, das Chevy erreichen sollte“, so Keene.

Kommentare (1)

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31.05.2012, 21:19 Uhr

Welcher Chinese wird sich je einen Chevrolet kaufen wollen?
Wenn es billig sein soll kommen eigene Produkte oder die Modelle aus Korea zum Zug und wenn es um das Prestige geht werden deutsche Modelle gekauft.

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