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22.03.2012

14:50 Uhr

GM und Peugeot

Gemeinsam in Richtung Zukunft

Die beiden Autokonzerne GM und PSA Peugeot Citroën stellen die ersten Weichen für eine Zusammenarbeit und rufen einen gemeinsamen Lenkungsausschuss ins Leben.

Die US-amerikanische Flagge vor der GM-Zentrale in Detroit. dpa

Die US-amerikanische Flagge vor der GM-Zentrale in Detroit.

Detroit/ParisDie Opel-Mutter General Motors (GM) und der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën habe erste personelle Weichen für ihre künftige Zusammenarbeit gestellt. Die beiden Autohersteller riefen einen Lenkungsausschuss ins Leben, der die Zusammenarbeit der Unternehmen abstimmen solle, wie GM und PSA Peugeot Citroën am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Auch solle das Gremium weitere Möglichkeiten der Kooperation identifizieren. In dem Ausschuss sind demnach jeweils fünf ranghohe Manager von GM und PSA Peugeot Citroën vertreten.

Unter anderem Opel- und GM-Europachef Karl-Friedrich Stracke sei Mitglied des Ausschusses, teilten die Autohersteller mit. Vertreten seien daneben GM-Vize und Opel-Aufsichtsrat-Chef Stephen Girsky sowie GM-Finanzchef Daniel Ammann. Für PSA Peugeot Citroën sitze unter anderem Finanzchef Jean-Baptiste de Chatillon am Tisch.

„Die Benennung der Mitglieder des Lenkungsausschusses markiert den ersten Schritt der Allianz und unterstreicht die Verpflichtung der beiden Unternehmen, die Zusammenarbeit zu beginnen“, erklärten die Konzerne. Es werde erwartet, dass die Arbeit an gemeinsamen Projekten noch vor Jahresende beginne.

GM und PSA hatten Ende Februar eine weltweite strategische Allianz angekündigt. Zugleich hatte GM mitgeteilt, mit sieben Prozent bei dem französischen Autobauer einzusteigen. Geplant waren zunächst vor allem der gemeinsame Einkauf von Material und Dienstleistungen und die gemeinsame Nutzung von Fahrzeugplattformen. Zudem wollen die beiden Autohersteller nach Angaben von GM-Chef Dan Akerson auch gemeinsame Modelle entwickeln.

Welche Rolle dabei die kriselnde GM-Konzerntochter Opel spielt, ist bislang offen. Für den Konzern aus Detroit ist sein Europageschäft mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall ein chronischer Verlustbringer. Bei GM selbst sprudeln nach seiner tiefen Krise hingegen wieder die Gewinne.

Von

afp

Kommentare (1)

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Autopapst

22.03.2012, 16:50 Uhr

Beim Handelsblatt möchte man es anscheinend nicht realisieren, dass Opels Probleme nicht Hausgemacht sind sondern in der GM-Zentrale im fernen Amerika.
Denn dahin fließt das Geld und das Know-how von Opel, während man Opel gleichzeitig verbietet Märkte außerhalb Europas zu erobern. Man bräuchte die Marke nur in "Flash" umtaufen, denn die Produkte sind Wettbewerbsfähig.

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