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27.07.2012

03:48 Uhr

Größter Autobauer

Toyota stößt General Motors wieder vom Thron

Nach nur einem Jahr auf Platz gibt Toyota ein Comeback an der Spitze. Im ersten Halbjahr hat der japanische Autobauer wieder vor dem US-Rivalen positioniert. Doch Europas größter Autobauer ist in Angriffsstellung.

Zurück an der Spitze: Toyota. Reuters

Zurück an der Spitze: Toyota.

DetroitToyota ist wieder die Nummer eins der Autobauer. Mit 4,97 Millionen verkauften Fahrzeugen im ersten Halbjahr schoben sich die Japaner vor den US-Rivalen und Opel-Mutterkonzern General Motors.

Der kam nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag auf 4,67 Millionen Stück. Nummer drei ist Volkswagen mit 4,45 Millionen Pkw und Transportern; zusammen mit Lkw und Bussen erreichten die Wolfsburger 4,55 Millionen.

Toyota hatte die Top-Position nach dem schweren Erdbeben und Tsunami in Japan im vergangenen Jahr verloren. Die Naturkatastrophe hatte die Produktion des Autobauers teilweise lahmgelegt.

Zuvor hatte ein millionenfacher Rückruf wegen festklemmender Gaspedale und fehlerhafter Bremsen viele Kunden verschreckt. VW hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2018 beide Rivalen zu überholen und zum Branchenprimus aufzusteigen.

Toyotas starkes Comeback hat Europas größten Autobauer jedoch nicht beeindruckt: Chef Martin Winterkorn will Toyota noch bis 2018 vom Thron stoßen und zum Weltmarktführer nach Absatz werden.

VW hatte am Donnerstag trotz Krise starke Quartalszahlen vorgelegt.

Die besten Autokonzerne im US-Qualitätsranking

Platz 20

Lincoln (USA)

Die Nobeltochter von Ford schneidet ebenfalls besser ab als der Mutterkonzern. Mit 107 Beschwerden auf 100 Neuwagen ist die Qualität aber immer noch weit von der Spitze entfernt.

Platz 19

Kia (Korea)

Die Koreaner gehören zu den am stärksten wachsenden Autokonzernen der Welt. In der Qualität schlägt sich das bisher noch nicht nieder. 107 Beschwerden auf 100 Neuwagen lassen noch viel Luft nach oben.

Platz 18

Hyundai (Korea)

Auch der koreanische Mutterkonzern von Kia kommt im US-Qualitätsranking auf einen Mittelfeldplatz. 107 Beschwerden auf 100 Neuwagen sind unterdurchschnittlich.

Platz 17

Buick (USA)

Die goldenen Zeiten der General-Motors-Tochter liegen in der Vergangenheit. Auch im US-Qualitätsranking ist die Marke Mittelmaß. 106 Beschwerden auf 100 Neuwagen sind nahe dem Durchschnitt.

Platz 16

Audi (Deutschland)

Von den drei deutschen Premiumherstellern schneidet die Marke aus Ingolstadt am schlechtesten ab. Das Ergebnis ist mit 105 Beschwerden auf 100 Neuwagen sogar leicht unterdurchschnittlich.

Platz 15

Chevrolet (USA)

International will GM die Marke massiv ausbauen. In den Augen der US-Verbraucher hat die Marke eine mittelmäßige Qualität. Sie kommt auf 100 Beschwerden auf 100 Neuwagen.

Platz 14

Ram (USA)

Die Chrysler-Tochter ist ein Ableger des berühmten Dodge-Modells Ram. Erstaunlicherweise schneidet die Marke im Qualitätsranking aber deutlich besser ab. 99 Beschwerden auf 100 Neuwagen reichen für das obere Drittel.

Platz 13

Nissan (Japan)
Mit dem Nissan Leaf gehörten die Japaner zu den ersten Autoherstellern, die in den USA ein reines Elektroauto an den Start brachten. Im Qualitätsranking verpassen sie die Top Ten mit 99 Beschwerden auf 100 Neufahrzeuge nur knapp.

Platz 12

GMC (USA)

Die US-Geländewagen drängen auf den europäischen Markt. Die US-Verbraucher schätzen die GM-Tochter für ihre Qualität. Sie kommt ebenfalls auf 99 Ausfälle auf 100 Neuwagen.

Platz 11

Mazda (Japan)

Einst führte der US-Hersteller die Japaner aus der Krise. In der Qualität führen sie mittlerweile den Retter vor. Mit 97 Beschwerden auf 100 Neuwagen verpassen sie einen einstelligen Platz nur knapp.

Platz 10

BMW (Deutschland)

Die Münchener gehören zu den großen Gewinnern im diesjährigen Qualitätsranking und machen vier Plätze gut. Mit 97 Problemen auf 100 Neufahrzeuge schaffen sie erstmals den Sprung in die Top Ten.

Platz 9

Mercedes-Benz (Deutschland)

Der große Konkurrent Mercedes gehört dagegen zu den den großen Verlierern, auch wenn der Platz in der Top Ten verteidigt werden konnte. Im Ranking rutschen die Stuttgartern mit 96 Beschwerden von vierten auf den neunten Platz ab.

Platz 8

Toyota (Japan)

Auch den Japanern eilt der Qualitätsruf voraus. Zurecht, wie das Ranking zeigt. 88 Probleme auf 100 Neuwagen sind ein Wert, der deutlich besser ist als der Durchschnitt.

Platz 7

Infiniti (Japan)

Auf dem europäischen Markt hat Nissans Nobelmarke keine Chance, in den USA kommt die Marke besser ins Rollen. 84 Probleme auf 100 Neuzulassungen sind ein Spitzenwert.

Platz 6

Acura (Japan)

Auch die in Europa eher unbekannte Nobelmarke von Honda schneidet im Ranking gut ab. Sie kommt ebenfalls auf 84 Probleme bei 100 Neuwagen.

Platz 5

Honda (Japan)

Der zweitbeste asiatische Autohersteller im Ranking ist auch einer der führenden Motorenhersteller. Die US-Verbraucher bewerten die Modelle als sehr zuverlässig. Auf 100 Neuwagen kommen nur 83 Probleme.

Platz 4

Cadillac (USA)

Die GM-Tochter ist der härteste Wettbewerber der Ford-Tochter Lincoln, schneidet im Qualitätsvergleich aber deutlich besser ab. 80 Ausfälle pro 100 Neuwagen sind ein Wert, mit dem Cadillac das Treppchen nur knapp verpasst.

Platz 3

Porsche (Deutschland)

In Zuffenhausen können die Korken knallen. Der Sportwagenbauer ist erneut die beste deutsche Marke im Qualitätsranking und verpasst die Spitze nur knapp. 75 Probleme pro 100 Neuwagen sind ein sehr guter Wert.

Platz 2

Jaguar (Großbritannien)

Die britische Traditionsmarke gehört mittlerweile zum indischen Autobauer Tata Motors. Auf die Qualität hat das offenbar keine Auswirkungen. 75 Ausfälle pro 100 Neuwagen reichen für einen Platz an der Spitze.

Platz 1

Lexus (Japan)

Die Krone im Qualitätsranking geht an die Nobeltochter von Toyota. Keine Marke schneidet bei den US-Verbrauchern besser ab. 73 Beschwerden auf 100 Neuwagen liegen deutlich unter dem Durchschnitt.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Der_Henker

27.07.2012, 05:09 Uhr

Toyota kann in DE nicht bestehen , da diese Modelle nur
für minimale Geschwindigkeiten ausgelegt sind . Die Technologie u. das Styling hat nur in Ländern mit 08/15 Anspruch Bestand .

GM u. Ford setzen immer noch auf die Spritfresser .
Aber VW , DB ,BMW, Porsche ,Audi sind technologisch
Spitzenprodukte .

Da können die Asiaten nur von diesen Herstellern abkupfern.
Die deutschen Hersteller mit ihren Marken bleiben weltweit mit ihrer Modellpolitik auf Platz 1 .

Kaufen sich die Reichen etwa einen Asiaten ,wohl nicht .
Hier wird auf deutsche Modelle Wert gelegt .

Japaner u. Koreaner können diesen Marken nicht das Wasser reichen .Jahrzehntelang sind sie nur mit Billigautos
auf dem Markt erfolgreich u. da muß die Masse den Gewinn
erwirtschaften .

Deutsche Autohersteller bestimmen weltweit mit ihrer
Modellpolitik den Markt u. es sind die Besten was der
Markt zu bieten hat .

Nordschleifenfahrer

27.07.2012, 08:32 Uhr

@ Der_Henker: BILD Dir deine Meinung, was? :D
Hoert sich nach dem Sachverstand eines RTL Zuschauers an.

Der_Henker

27.07.2012, 09:47 Uhr

Nordschleifenfahrer

Da sie Bild u. RTL regelmäßig lesen u.sehen haben sie natürlich keine Ahnung von den deutschen Automarken.

Wahrscheinlich fahren sie eine asiatische Schrottmühle .
Da kann ich ihnen deutsche Autos sehr empfehlen.

Aber bitte keine Bildung mehr kaufen u. RTL nicht mehr schauen .

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