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15.06.2011

01:45 Uhr

Großaktionär

Cevian gegen feindliche Demag-Übernahme

In den vergangenen Tagen hätten erste Gespräche zwischen Demag und Terex um eine Übernahme des Kranherstellers durch Terex stattgefunden. Jetzt ist die feindliche Übernahme gescheitert.

Ein Demag-Kran mit Kabinensteuerung. Quelle: dpa

Ein Demag-Kran mit Kabinensteuerung.

BerlinDer Demag-Großaktionär Cevian Capital lehnt eine feindliche Übernahme des Kranherstellers durch den US-Baumaschinenkonzern Terex ab. „Als größter Demag-Aktionär werden wir nur einer freundlichen Transaktion zustimmen“, sagte Cevian-Gründungspartner Lars Förberg der „Financial Times Deutschland“ (Mitwochausgabe). „Ansonsten steht ein Verkauf unseres Aktien-Pakets nicht zur Diskussion.“

In den vergangenen Tagen hätten erste Gespräche zwischen Demag und Terex begonnen, schrieb das Blatt unter Berufung auf Beteiligte. Diese verliefen bislang allerdings sehr konfrontativ. Neben einen deutlich höheren Preis als die bislang gebotenen insgesamt 885 Millionen Euro fordere Demag offenbar auch eine starke Einschränkung der Kontrollrechte von Terex. Dies sei für Terex nicht annehmbar.

Demag war dem Blatt zufolge für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Demag hatte die Terex-Offerte Ende Mai als zu niedrig zurückgewiesen, zugleich aber Gesprächsbereitschaft signalisiert. Auch der Hedgefonds Cevian hatte das Angebot, das noch bis Ende Juni läuft, als völlig unzureichend bezeichnet.

Von

rtr

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