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22.12.2011

17:06 Uhr

Großbritannien

Verfahren gegen LKW-Bauer teils eingestellt

Manager bei europäischen LKW-Bauern müssen nicht mehr um eine Anklage wegen Kartellbildung fürchten. Britische Wettbewerbshüter haben diese Bemühungen aufgegeben - in anderen Punkten laufen die Verfahren aber weiter.

Mercedes-LKW auf einer Automobil-Messe. dapd

Mercedes-LKW auf einer Automobil-Messe.

StuttgartNach mehr als einem Jahr hat die britische Wettbewerbsbehörde OFT ihre Ermittlungen gegen die europäische Nutzfahrzeugbranche teilweise eingestellt. Nach gründlicher Untersuchung hätten sich keine hinreichenden Beweise gefunden, um einzelne Manager wegen Bildung eines rechtswidrigen Kartells strafrechtlich zu belangen, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Daher sei dieses Verfahren eingestellt worden. Dem Verdacht von illegalen Preisabsprachen und Wettbewerbsbeschränkungen durch die Lkw-Bauer werde aber weiter nachgegangen.

Die britischen Kartellwächter hatten mit ihren im September 2010 aufgenommenen Untersuchungen auch Ermittlungen der EU-Kommission ins Rollen gebracht. Die Brüsseler Wettbewerbshüter durchsuchten daher Anfang dieses Jahres die Büros zahlreicher Lkw-Bauer, darunter von Mercedes-Benz, MAN, Scania und Iveco. Die Unternehmen stünden im Verdacht, gegen Wettbewerbsregel verstoßen oder ihre dominante Marktposition missbraucht zu haben, zum Beispiel durch Preisabsprachen oder eine regionale Aufteilung der Märkte in Europa. Die EU-Wettbewerbshüter arbeiteten mit den britischen Kartellwächtern zusammen, die Untersuchungen liefen jedoch separat, hatte die Brüsseler Kommission im Januar mitgeteilt.

Von

rtr

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