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13.01.2004

15:45 Uhr

Günstiges Wetter bekam Branche gut

Kaum Ausfälle in ostdeutscher Bauwirtschaft

Die Baubranche in Ostdeutschland hat vom milden Wetter zum Jahresende 2003 profitiert. Die Geschäfte hätten sich im Dezember daher einer IWH-Umfrage zufolge nur wenig abgeschwächt.

HB BERLIN. Wie zur Jahreszeit üblich hätten die Unternehmen ihre Lage nicht mehr ganz so gut wie noch im Herbst eingestuft, teilte das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mit. Dennoch habe etwas mehr als die Hälfte der Betriebe das laufende Geschäft als „gut“ oder „eher gut“ eingestuft. „Maßgeblich hierfür war der vergleichsweise milde Winter, der im Dezember kaum zu witterungsbedingten Ausfällen geführt hat“, erklärte das Institut. Dennoch blieben die Geschäftsaussichten dem IWH zufolge mit knapp 70 % negativer Urteile gedrückt.

Jüngsten offiziellen Daten zufolge hatte die ostdeutsche Bauwirtschaft im November 2003 gut zwei Prozent weniger produziert als im Oktober. In ganz Deutschland war die Bauproduktion dagegen zum Vormonat um 2,5 % gestiegen.

In allen Sparten wurde dem IWH zufolge im Dezember die Lage besser als vor einem Jahr eingeschätzt. „Im Tiefbau trugen dazu vor allem Großprojekte von Bahn und Post bei, die angesichts günstiger Witterungsverhältnisse planmäßig realisiert werden konnten“, erklärte das IWH. Im Hochbau habe zum einen der übliche Nachfrageschub im öffentlichen Bau zu Jahresende - das „Dezemberfieber“ - temporär die Geschäfte verbessert. „Zum anderen haben die Aktivitäten im Wohnungsbau wegen der vorgesehenen Kürzung der Eigenheimförderung zugenommen."

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