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17.05.2011

12:14 Uhr

Gute Geschäfte

Schaeffler verbucht starkes Quartal

Der Automobilzulieferer setzt neue Bestmarken: Schaeffler liefert ein starkes erstes Quartal ab und verbucht einen satten Umsatz- und Gewinnanstieg. Die Vorzeichen für die kommenden Monate stehen gut.

Niederländische AKW-Beteiligung : RWE einigt sich mit Delta

Niederländische AKW-Beteiligung

RWE einigt sich mit Delta

Im Streit um die Beteiligung am AKW-Borssele hat RWE eine Einigung mit dem niederländischen Versorger Delta erzielt. Mit einer Absichtserklärung ist ein großer Schritt zur außergerichtlichen Einigung gemacht.

MünchenDer Auto- und Industriezulieferer Schaeffler ist mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 25 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn stieg um 41 Prozent auf 472 Millionen Euro, teilte der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach heute mit. Die Nachfrage der Industrie legte dabei noch kräftiger zu als die Bestellungen aus der Autobranche. Schaeffler folgt damit dem jüngsten Trend anderer Zulieferer wie Robert Bosch, Leoni oder Grammer.

Der Nettogewinn von Schaeffler summierte sich in den ersten drei Monaten auf 438 Millionen Euro - eine Verbesserung um 795 Millionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund: Das Finanzergebnis lag mit 105 Millionen Euro wieder im Plus nach einem Minus von 658 Millionen im Jahr zuvor. Hierin spiegelt sich das verbesserte Ergebnis der Tochter Continental wider. Diese hatte im ersten Quartal einen Gewinnsprung von 62 Prozent auf 368 Millionen Euro bei einem Umsatzplus von 23 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro eingefahren.

Schaeffler hatte sich für die Übernahme der größeren Firma aus Hannover massiv verschuldet, was in der Finanzkrise fast zum Kollaps führte. Mittlerweile hat sich die Lage aber wieder entspannt. Schaeffler will dieses Jahr den Umsatz um acht bis zehn Prozent auf dann über zehn Milliarden Euro ausbauen. Die operative Marge dürfte 2011 mit gut 13 Prozent unter dem Vorjahreswert zurückbleiben. Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger sagte, vor allem im Industriegeschäft werde die Nachfrage weiter zunehmen. Es gebe aber Unwägbarkeiten wie steigende Energie- und Rohstoffkosten.

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