Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.02.2012

16:27 Uhr

Gute Geschäfte

Volkswagen stockt Produktion in USA auf

Volkswagens Absatzzahlen in den USA sind blendend. Im kommenden Jahr will der Konzern auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt soviel Pkws verkaufen wie noch nie. Dafür braucht es im Werk in Tennessee mehr Personal.

Volkswagen plant, sein Werk in Chattanooga Tennessee zu erweitern. Reuters

Volkswagen plant, sein Werk in Chattanooga Tennessee zu erweitern.

Hamburg/Detroit/HerndonVW fährt angesichts steigender Verkaufszahlen in den USA die Produktion in seinem Werk in Chattanooga hoch und stellt zusätzliches Personal ein. In den Werk im Bundesstaat Tennessee würden 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, teile der Autobauer am Dienstagabend mit. Künftig sollen dort 35 statt bisher 31 Fahrzeuge in der Stunde vom Band laufen. Derzeit arbeiten in dem Werk, in dem der speziell für den US-Markt entwickelte Passat vom Band rollt, 2000 Menschen direkt beim Konzern. Weitere 500 Personen sind über einen Personaldienstleister beschäftigt.

In der Strategie von VW, in den nächsten Jahren an die Weltmarktspitze zu rücken, spielen die USA neben China eine zentrale Rolle. 2012 wollen die Wolfsburger in Nordamerika mehr als 500.000 Fahrzeuge absetzen. Zuletzt hatte VW vor 39 Jahren so viele Autos in den Vereinigten Staaten verkauft. VW hatte im vergangenen Jahr das neue Werk in Chattanooga eröffnet und damit in den USA zur Aufholjagd geblasen.

Der speziell für den amerikanischen Geschmack entwickelte Passat verkauft sich blendend: Im Januar stiegen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahresmonat um 48 Prozent auf 27.200 Stück.

Auch der neu gestylte Beetle und die Geländewagen Tiguan und Touareg fanden deutlich mehr Käufer, während das US-Hauptmodell Jetta knapp unter dem Vorjahreswert lag. Insgesamt kletterte der Absatz von Volkswagen of America im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 324.000 Fahrzeuge.

Damit spielte VW aber noch eine Nischenrolle auf dem weltweit zweitgrößten Auto-Markt, auf dem im abgelaufenen Jahr 12,5 Millionen Fahrzeuge neu auf die Straßen kamen. Wegen der Erholung in den USA denkt auch die Ingolstädter VW-Tochter Audi über ein eigenes Werk in Nordamerika nach.

ADAC-Umfrage 2011: So haben die VW-Marken abgeschnitten

Porsche

Dem Volkswagen-Konzern ist es gelungen, sich bei all seinen Marken in der ADAC-Kundenbefragung zu verbessern. Porsche führt das Feld mit einer Zufriedenheitsnote von 1,42 an.

Skoda

Skoda erreicht eine Marken-Zufriedenheit von 1,57. Die Bewertungen von 1899 Kunden führten zu Platz 12.

Audi

Audi belegt im Gesamtranking Platz 15. Die Kunden bewerteten ihre Zufriedenheit mit der Marke im Durchschnitt mit der Note 1,59.

Seat

Seat bekam von seinen Kunden die Note 1,72 verpasst. Damit belegt Seat Platz 21 unter den 35 getesteten Marken im ADAC-Ranking.

Volkswagen

Die Muttermarke schließlich schafft nur Platz 27, aber auch hier zeigt der Trend nach oben. 6406 Kunden vergaben durchschnittlich die Note 1,82.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×