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23.04.2012

16:16 Uhr

Gutes Ergebnis

Iglo sieht sich für einen Verkauf gerüstet

Tiefkühl-Hersteller Iglo hat 2011 als das beste bisherige Geschäftsjahr bezeichnet. Das Ergebnis vor Abzügen sei um 7,0 Prozent auf knapp 326 Millionen Euro geklettert. Mehrere Investoren haben Interesse an Iglo.

Der Umsatz stieg um 1,4 Prozent auf 1,57 Milliarden. Foto: Iglo obs

Der Umsatz stieg um 1,4 Prozent auf 1,57 Milliarden. Foto: Iglo

Hamburg, FelthamDer Tiefkühlkost-Spezialist Iglo schmückt sich für einen Verkauf. 2011 sei aus eigener Sicht das beste Geschäftsjahr bisher gewesen, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Das Ergebnis vor Zinsen und anderen Abzügen sei um 7,0 Prozent auf knapp 326 Millionen Euro geklettert, der Umsatz der Gruppe stieg um 1,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Unterm Strich fiel jedoch wegen hoher Kosten für den Schuldendienst ein Verlust von 82 Millionen Euro nach minus 72 Millionen im Vorjahr an.

Für den Fischstäbchen-Hersteller haben mehrere Investoren Interesse angemeldet, nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ hat der Verkaufsprozess bereits begonnen. Als Verkaufserlös werden in der Finanzbranche zwischen 2,6 und 3,0 Milliarden Euro kolportiert. Als ein Interessent gilt der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Dr. Oetker hatte bereits abgewunken.

Als außergewöhnliche Belastung nannte die Iglo Foods Holdings Ltd. mit Sitz im britischen Feltham unter anderem Kosten von knapp 20 Millionen Euro für die Integration der italienischen Findus-Gruppe.

Der britische Finanzinvestor Permira hatte Iglo 2006 für 1,7 Milliarden Euro vom Nahrungs- und Waschmittelkonzern Unilever übernommen. Für 805 Millionen Euro kam die italienische Iglo-Schwester Findus hinzu. Die Iglo GmbH in Deutschland hat zwei Produktionswerke in Bremerhaven und im münsterländischen Reken und insgesamt rund 1400 Mitarbeiter.

2011 sei geprägt gewesen von einem deutlichen Preiswettbewerb im Markt für Tiefkühlkost, teilte die Deutschland-Zentrale in Hamburg auf Anfrage mit. „Wir hatten vor allem mit Preissenkungen bei den Discountern zu kämpfen.“ Zur Stärkung der Marke will das Unternehmen in Deutschland noch enger mit dem Handel zusammenarbeiten. In der Tiefkühlabteilung von Supermärkten herrsche oft „eine eher sterile Atmosphäre“, hieß es.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Eva1811

23.04.2012, 17:22 Uhr

Tk-Kost oft verschmäht aber besser als sein Ruf und für uns Berufstätige eine gute Alternative.

Wie steht es in der Branche Captain Iglo ist ja nicht der einzigeh HERSTELLER; gibt vielleicht auch schon wieder innvationen oder verbesserung auch in diesem Bereich!

Wer ist eigentlich der der sogn. Weltmarktführer, rein interessehalber, vielleicht gibt es auch in anderen EU-Ländern solche TK-Firmen die gerne mal entdeckt werden würden??

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