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01.09.2011

14:38 Uhr

Halbjahreszahlen

Druckmaschinenhersteller Manroland mit weniger Verlust

Der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller profitierte zuletzt von der guten Konjunktur und der starken Nachfrage in Schwellenländern - und konnte sein Defizit auf ein Minus von 25 Millionen Euro reduzieren.

Mitarbeiter von manroland. PR

Mitarbeiter von manroland.

MünchenDer Druckmaschinenbauer Manroland hat im ersten Halbjahr 2011 seinen Verlust fast halbiert. Operativ wies der Konzern nach Angaben von Donnerstag ein Minus von 25 Millionen Euro aus. Vor Jahresfrist stand noch ein Verlust von 46 Millionen Euro zu Buche. Der weltweit zweitgrößte Druckmaschinenhersteller profitierte zuletzt von der guten Konjunktur und der starken Nachfrage in Schwellenländern, vor allem in China. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 435 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr 2011 peilt Manroland weiter Erlöse von mehr als einer Milliarde Euro an. Dann sei operativ - ohne die Kosten des Konzernumbaus - eine „schwarze Null“ möglich, sagte Vorstandschef Gerd Finkbeiner Ende Juli. Schwarze Zahlen schrieb Manroland zuletzt 2008. Der Konzern reduziert seit Jahren die Kapazitäten und streicht Stellen. Die Druckmaschinenbranche war nicht nur von der Rezession betroffen, sie kämpft auch mit rückläufigen Zeitungsauflagen. Marktführer Heidelberger Druck steckt ebenfalls in den roten Zahlen.

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