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04.10.2011

09:55 Uhr

Halbjahreszahlen

Güterumschlag in deutschen Häfen legt zu

6,4 Prozent mehr Güter wurden im ersten Halbjahr 2011 in den Häfen in Deutschland umgeschlagen. Damit liegt die Menge aber immer noch rund elf Prozent unter dem ersten Habjahr 2008.

Der Güterumschlag der Seeschifffahrt in Deutschland ist gewaschsen. dpa

Der Güterumschlag der Seeschifffahrt in Deutschland ist gewaschsen.

WiesbadenDie deutsche Seeschifffahrt hat im ersten Halbjahr aufgeholt, aber das Niveau aus Boom-Zeiten noch nicht wieder erreicht. Zwischen Januar und Juni schlugen die heimischen Seehäfen 144 Millionen Tonnen Güter um, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies ist ein Plus von 6,4 Prozent binnen Jahresfrist. In der ersten Hälfte 2008 und damit vor der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise hatte der Güterumschlag noch einen Rekord von 162,4 Millionen Tonnen erreicht. „Damit lag der Seeverkehr im ersten Halbjahr 2011 trotz der seit eineinhalb Jahren zu verzeichnenden Erholung immer noch etwa elf Prozent unter seinem damaligen Höchstwerkt", erklärten die Statistiker.

Wesentlich positiver als der Gesamtumschlag entwickelte sich der Containerverkehr. Hier kam es - in der international üblichen Einheit TEU gemessen - zum ersten Halbjahr 2010 zu einem Plus von über 20 Prozent auf 7,5 Millionen TEU. Am stärksten wuchs der Containerverkehr mit China (plus 250.000 TEU), an zweiter Stelle folgt Russland (plus 218.000 TEU), an dritter die USA (plus 123.000 TEU). Auch im Containerumschlag erreichten die deutschen Seehäfen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau. Im ersten Halbjahr 2008 lag der Umschlag bei 7,9 Millionen TEU und damit rund fünf Prozent über dem aktuellen Niveau. Ein TEU entspricht einem 20-Fuß-ontainer, der etwa sechs Meter lang ist.

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