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13.02.2014

08:54 Uhr

Halbjahreszahlen

US-Töchter beflügeln Balda-Erlöse

Zur Hälfte des seit Juli laufenden Bilanzjahres 2013/2014 sieht sich der Kunststoffteile-Hersteller Balda auf Kurs. Ein Grund: Dank der neuen US-Töchter schnellte der Umsatz von 20 auf knapp 35 Millionen Euro nach oben.

Die Balda-Zentrale in Bad Oeynhausen: Das Jahresziel sind 70 bis 80 Millionen Euro Umsatz. dpa

Die Balda-Zentrale in Bad Oeynhausen: Das Jahresziel sind 70 bis 80 Millionen Euro Umsatz.

DüsseldorfNach einer kräftigen Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr sieht das neue Balda-Management den Kunststoffteile-Hersteller auf Kurs. „Wir sind auf gutem Wege, unsere selbstgesteckten Ziele zu erreichen, auch wenn wir operativ noch viel Arbeit vor uns haben“, erklärte Vorstand Oliver Oechsle am Donnerstag. Er bekräftigte seine Jahresziele und peilt demnach einen Umsatz von 70 bis 80 Millionen Euro an und eine operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) im einstelligen Prozentbereich.

Im ersten Halbjahr des seit Juli laufenden Bilanzjahres 2013/14 schnellte der Umsatz dank der neuen US-Töchter auf knapp 35 Millionen Euro von 20 Millionen im Vergleichszeitraum. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte 1,1 Millionen Euro nach einem Minus von 1,6 Millionen Euro. Netto wies Balda aus den fortgeführten Geschäften einen Gewinn von 11,1 Millionen Euro (Vorjahr: 11,6) aus.

Balda war im vergangenen Jahr durch Querelen mit Großaktionär Thomas van Aubel über die Besetzung des Kontrollgremiums erschüttert worden. Der Manager ist inzwischen Aufsichtsratschef und eine seiner ersten Aktionen war die Berufung von Interimsmanager Dieter Brenken und die Entlassung von Firmenchef Dominik Müser. Dessen Nachfolger Oechsle hatte van Aubel ursprünglich als einen Kandidaten für den Aufsichtsrat vorgesehen.

Von

rtr

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