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19.10.2011

12:59 Uhr

Hamburger Hafen

Hamburg stärkt Containerverkehr mit Russland

Die Reedereien kündigen neue Linien im Feederverkehr an: Wegen des steigenden Warenumschlags mit Russland - ein Plus von 45 Prozent im ersten Halbjahr - wird der Zubringerverkehr in das osteuropäische Land erhöht.

Die Reedereien kündigen neue Linien im Feederverkehr an. ap

Die Reedereien kündigen neue Linien im Feederverkehr an.

HamburgDer Hamburger Hafen erhöht angesichts des steigenden Warenumschlags mit Russland den Zubringerverkehr in das osteuropäische Land. Mehrere Reedereien hätten ab November neue beziehungsweise eine Erweiterung bestehender Feeder-Dienste angekündigt, gab der Verein Hamburg Marketing am Mittwoch bekannt, der die Interessen der Hansestadt und der Hafenunternehmen vertritt. Große Logistikunternehmen im Hamburger Hafen sind die börsennotierte HHLA und deren Bremer Rivale Eurogate.

Mit Feederschiffen werden die aus Asien in die Hansestadt gebrachten Container an ihre Zielorte weiter transportiert. Hamburg ist eine wichtige Drehscheibe im Verkehr zwischen Asien und dem Ostseeraum und Osteuropa. Durch eine höhere Zahl an Feederdiensten will Deutschlands größter Seehafen seine Attraktivität im Wettbewerb mit Rotterdam und Antwerpen steigern.

Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der zwischen Hamburg und Russland transportierten Container den Angaben zufolge um 45 Prozent auf 276.000 Einheiten. Wegen der hohen Nachfrage nach Transportleistung habe die Reederei Team Lines Kapazitäten des Konkurrenten OOCL angemietet, um ihren Feederdienst zwischen Hamburg, St. Petersburg und Bremerhaven zu erweitern. Die Swan Container Linie fahre St. Petersburg wieder wöchentlich mit zwei Schiffen an. Zudem habe die Reederei Unifeeder angekündigt, ab November den neuen Container-Terminal in Ust-Luga vor den Toren von St. Petersburg anzulaufen.

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