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06.10.2011

06:26 Uhr

Handelsblatt Exklusiv

SMA Solar baut Organisation um

VonGeorg Weishaupt

ExklusivSMA Solar will sich nicht vor sich hertreiben lassen von der Konkurrenz und dem zunehmenden Preisdruck. Der Weltmarktführer für Wechselrichter geht in die Offensive.

Photovoltaikanlage des Solartechnikherstellers SMA. dpa

Photovoltaikanlage des Solartechnikherstellers SMA.

DüsseldorfDie langjährige Erfolgsfirma SMA Solar spürt die Krise in der Solarbranche. „Es gibt derzeit eine große Verunsicherung im Markt“, sagte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon dem Handelsblatt. 

Der Weltmarktführer für Wechselrichter, dem elektronischen Herzstück jeder Solaranlage, führt dies „auch auf die Eurokrise“ zurück. 

Wenig euphorisch ist Urbon zudem für das kommende Jahr. Er rechnet höchstens mit „einem moderaten Wachstum des Weltmarktes. Eine Stagnation können wir aber nicht ausschließen“, sagte er.
Er geht statt dessen in die Offensive und baut die Struktur des Unternehmens bis Ende des Jahres von einer funktionalen Organisation in eine divisionale um, um besser und schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können.

Künftig kümmert sich eine eigene Division um Kunden wie Energieversorger, die große Solarkraftwerke bauen, eine andere um klassische Solaranlagen für das Hausdach und eine dritte um Insellösungen für Schwellenländer. Damit will Urbon sicherstellen, dass "wir ein Schnellboot bleiben und unsere Schlagkraft weiter erhöhen".

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