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05.01.2009

10:54 Uhr

Handybauer

Nokia fühlt sich Rivalen überlegen

So gut wie das Jahr 2008 für Nokia begann, so schwierig war es am Ende. Zum Auftakt des neues Jahres sprüht Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo vor Optimismus: Er sieht sein Unternehmen besser für die Krise gerüstet als die Konkurrenz.

HB FRANKFURT. "Wenn die Zeiten schwieriger werden, geht es jenen, die eine starke Position haben, besser als der Konkurrenz", sagte Kallasvuo der "Financial Times". "Ich glaube, viele unserer Wettbewerber sind in ihren Möglichkeiten stärker eingeschränkt als wir." Der Chef des Handyherstellers setzt auf die Markenstärke und die solide Bilanz von Nokia.

Dennoch gab Nokia im November eine Gewinnwarnung für das vierte Geschäftsquartal aus. Grund war ein Nachfragerückgang, der durch die drastische Kaufzurückhaltung vieler Verbraucher verursacht wurde. Bereits im September hatte der finnische Konzern Investoren mit der Ankündigung erschreckt, der Marktanteil im Handygeschäft werde im dritten Quartal sinken.

Nokias Wettbewerber hatten zuvor teilweise mit Kampfpreisen für ihre Geräte geworben. Seit dreieinhalb Jahren hatte es bei Nokia keinen Rückgang des Marktanteils im Vergleich zum Vorjahr mehr gegeben. Für 2009 prognostiziert der Konzern wegen des globalen Konjunkturabschwungs eine Schrumpfung des gesamten Handygeschäfts im Vergleich zum Vorjahr um mindestens fünf Prozent.

Die Lage von Nokia zeigt dem Bericht zufolge, dass für die weltweit führenden Handyhersteller eine Phase starken Wachstums zu Ende geht, die fast 15 Jahre angehalten hat. 2001 war das bisher einzige Jahr, in dem die Branche einen Rückgang verzeichnen musste.

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