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05.01.2009

09:57 Uhr

Hard- und Softwarevermieter

Grenkeleasing profitierte von der Krise

Es hatte sich angedeutet, nun zeigen es auch die Zahlen: Der Hard- und Softwarevermieter Grenkeleasing hat im Geschäftsjahr 2008 beim Neugeschäft von der Kreditkrise profitiert.

HB FRANKFURT. Das Volumen der neu erworbenen Leasing-Gegenstände und Forderungen wuchs um 18 Prozent auf 601 Mio. Euro, wie der Konzern aus Baden-Baden am Montag mitteilte. Anfang Oktober hatte das Management noch eine Steigerung um etwa 15 Prozent vorausgesagt. Weil es für Unternehmen wegen der Finanzkrise schwieriger geworden sei, an Kredite zu kommen, machten sie zunehmend von alternativen Finanzierungsformen wie dem Leasing Gebrauch, hieß es damals zur Begründung. Grenkeleasing vermietet unter anderem Computer, Kopierer und Drucker. Wachstumstreiber war im abgelaufenen Jahr das Ausland, wo die Firma beim Neugeschäft ein Plus von 35,4 Prozent verzeichnete, während der Heimatmarkt Deutschland mit plus 6,1 Prozent deutlich schwächer zulegte.

Auch bei den Gewinnen sieht sich Grenkeleasing im Aufwind: Der sogenannte Deckungsbeitrag zwei - also die künftigen Erträge aus Zinsen, dem Versicherungsgeschäft und der Verwertung der Leasinggegenständen unter Abzug der Vertriebskosten - erhöhte sich für die Grenke-Gruppe um rund ein Drittel auf 87,8 Mio. Euro. Die Firma sieht darin ihre zentrale Kennziffer.

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