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24.01.2012

14:27 Uhr

Harley-Davidson

Begehrte Maschinen

Die chromverzierten Kultmotorräder von Harley-Davidson sind immer noch der Renner. Hauptmarkt sind dabei - wie eh und je - die Vereinigten Staaten, wo zwei von drei der heißen Öfen gekauft werden.

Ein Harley Davidson Motorrad. APN

Ein Harley Davidson Motorrad.

MilwaukeeIm vergangenen Jahr hat der US-Hersteller annähernd 235.200 Maschinen verkaufen können, ein Plus von sechs Prozent. „Harley-Davidson macht Träume wahr“, sagte Firmenchef Keith Wandell am Dienstag, als er die Geschäftszahlen vorstellte. Der gute Lauf scheint anzuhalten: Die Arbeitslosigkeit im wichtigen Heimatmarkt geht kontinuierlich zurück und die Menschen haben deshalb wieder mehr Geld zur Verfügung. Harley rechnet damit, in diesem Jahr insgesamt 240.000 bis 245.000 Motorräder ausliefern zu können.

Der Umsatz schnellte im vergangenen Jahr um zwölf Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar hoch (3,6 Mrd Euro); der Gewinn vervierfachte sich dank Einsparungen sogar auf knapp 600 Millionen Dollar. Nicht einmal die Schuldenkrise in Europa konnte dem Unternehmen letztlich viel anhaben. Auch im Schlussquartal hielt das Wachstum an.

Was für ein Unterschied zu den Zeiten der Wirtschaftskrise: Firmenchef Wandell hatte regelrecht um den Erhalt des Unternehmens kämpfen müssen, weil sich kaum noch Käufer für die teuren Motorräder fanden. Der Konzern gab in der Not die Marken MV Agusta und Buell auf und strich Tausende Jobs. Die Rosskur zahlt sich heute aus.

Von

dpa

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