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13.11.2014

18:59 Uhr

Hochtief-Eigner

ACS mit Gewinnzuwachs

Der spanische Baukonzern ACS vermeldete am Donnerstag einen Gewinnzuwachs. Der Umsatz des Unternehmen sank, während die Nettoschulden der ACS-Gruppe im Vergleich zum Jahresbeginn anstiegen.

ACS ist Mehrheitsaktionär beim Essener Traditionsunternehmen Hochtief. dpa

ACS ist Mehrheitsaktionär beim Essener Traditionsunternehmen Hochtief.

MadridDer spanische Baukonzern ACS, Mehrheitsaktionär beim Essener Traditionsunternehmen Hochtief, hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres eine leichte Gewinnsteigerung erzielt. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mitteilte, erwirtschaftete es einen Nettogewinn von 551 Millionen Euro, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ohne Einbußen infolge von Wechselkursschwankungen wäre der Gewinn um 5,3 Prozent gestiegen.

Der Umsatz sank um 2,6 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro. Den Rückgang führte der Konzern vor allem auf Kursverluste des australischen Dollar zurück. Bei Ausklammerung von Sonderfaktoren wäre der Umsatz um 2,3 Prozent gestiegen.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

Koninklijke Bam Groep (Niederlande) – 6,98 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus dem niederländischen Bunnik bei Utrecht ist europaweit tätig und hat rund 19.500 Mitarbeiter.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 10,76 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 10,6 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 12,4 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,31 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 15,35 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 31,77 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2016 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 31,98 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,07 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2016 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von 1,1 Prozent.

Quelle: Deloitte

Die Nettoschulden der ACS-Gruppe betrugen Ende September knapp 5,9 Milliarden Euro, 16,8 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Dies sei vor allem auf den Erwerb von Anteilen von Leighton und Hochtief zurückzuführen, teilte der Konzern mit.

Von

dpa

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