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04.02.2005

08:59 Uhr

Höhere Aufträge für Raketensysteme und Militärelektronik

Raytheon profitiert vom Rüstungsboom

Raytheon Co., Waltham, Massachusetts, einer der führenden Gerätelieferanten für das US-Militär, hat im vierten Quartal 2004 bei zweistelligem Umsatzzuwachs ein Fünftel mehr verdient als im Vorjahr. Höhere Aufträge für Raketensysteme und Militärelektronik ließen die Erlöse um zwölf Prozent auf 5,7 Mrd. Dollar wachsen.

HB je/PORTLAND. Mit der Nachhilfe einer Steuervergünstigung in Höhe von 42 Mill. Dollar stieg der Gewinn um 20 Prozent auf 245 Mill. Dollar oder 54 Cent pro Aktie und lag damit über den Prognosen der Analysten.

Für 2004 insgesamt meldet Raytheon einen Nettogewinn von 417 Mill. Dollar oder 0,94 Cent pro Aktie, gegenüber 365 Mill. Dollar im Vorjahr. Die Zahlen werden durch eine Reihe von Sonderposten für Betriebsschließungen, den Vergleich in einer Sammelklage von Aktionären sowie Bilanzierungsänderungen verzerrt. Der Jahresumsatz wuchs gegenüber 2003 von 18,1 auf 20,2 Mrd. Dollar. Seine Schulden verringerte Raytheon um 2,2 auf 4,6 Mrd. Dollar.

Im vierten Quartal buchte Raytheon Aufträge von Regierungen, vor allem für Rüstungsgüter, im Wert von 4,2 Mrd. Dollar, im Gesamtjahr von 21,9 Mrd. Dollar. Das Unternehmen beendete das Jahr mit einem Auftragsbestand von 29,6 Mrd. Dollar – 4,5 Mrd. mehr als Ende 2003.

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