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27.04.2012

11:35 Uhr

Höhere Nachfrage

Solargeschäft von Wacker Chemie erholt sich

Das Solargeschäft von Wacker Chemie hatte Ende 2011 noch unter massiven Überkapazitäten und Sparmaßnahmen in der Branche gelitten. Doch nun geht es wieder aufwärts: Alle Produktionsanlagen laufen auf Volllast.

Die Wacker Chemie AG ist in der Solarbranche wieder gefragt. dpa

Die Wacker Chemie AG ist in der Solarbranche wieder gefragt.

MünchenDie Solarbranche greift wieder verstärkt zu Rohstoffen von Wacker Chemie. Der Absatz von hochreinem Silizium zur Produktion von Solarzellen komme wieder in Schwung, sagte Vorstandschef Rudolf Staudigl am Freitag bei einer Anlageneröffnung im sächsischen Nünchritz.

„Nachdem im vierten Quartal 2011 massive Überkapazitäten in der Solarindustrie und die Konsolidierung innerhalb der Branche das Polysiliciumgeschäft von Wacker stark gebremst hatten, hat sich die Nachfrage in den ersten Monaten des laufenden Jahres wieder deutlich belebt“, teilte das Unternehmen mit.

„Die Absatzmengen waren im ersten Quartal 2012 um knapp 50 Prozent höher als vor einem Jahr.“ Gegenwärtig liefen alle Produktionsanlagen auf Volllast. „Aus heutiger Sicht wird die Nachfrage in den kommenden Monaten weiter robust bleiben.“

An der Börse kamen die Aussagen gut an: Die Wacker-Aktie legte um acht Prozent und war damit größte Gewinnerin im MDax.

Von

rtr

Kommentare (3)

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vandale

27.04.2012, 12:55 Uhr

Wacker sollte sich von dieser temporären Erholung des Geschäfts nicht davon abhalten lassen das Solargeschäft langfristig zu verlassen und ggf. Produktionskapazitäten dort zu betreiben wo die Bedingungen stimmen.

Die Polysiliziumherstellung ist sehr stromintensiv. Auch ohne die EEG Umlage sind die Stromkosten in Deutschland doppelt so hoch wie ausserhalb Europas. Die Solarzellenhersteller haben ihre Produktionsstätten in Asien. Eine verlagerung nach Asien, oder in die USA wo Wacker eine derartige Anlage errichtet ist sinnvoll.

Die Sonneneinstrahlung ist unzureichend um für eine industrielle Stromerzeugung genutzt zu werden. Die Solarenergie beruht auf ökoreligiösen Visionen, oder Illusionen und den darauf basierenden Subventionen. Mit der Finanzkrise in den Altindustriestaaten werden die Subventionen für derartige Illusionen eher gesenkt, denn erhöht.

Vandale

Grosmann

27.04.2012, 15:37 Uhr

Ja, und mit Photovoltaik kann ich nichmal mein Ipad laden ;-)

Die 9 GW, die PV im Moment in Deutschland leistet, müssen dann wohl auch auf religiösen Wahnvorstellungen berugen: http://www.sma.de/de/news-infos/pv-leistung-in-deutschland.html

vandale

27.04.2012, 18:01 Uhr

Grossmann..mittlerweile ist es Abend und die Solarstromeinspeisung ruht. Meine Freude an sonnigen Tagen ist ungetrübt, da ich in einem Nicht-EU Land lebe und demzufolge auch nicht für diese religiösen Visionen bezahlen muss.

Die Solarstromeinspeisung schwankt gem. den Launen des Wetters. Die gesamte Kapazität muss in Form von Schattenkraftwerken, teils kalt, teils warm vorgehalten werden. Solarstrom erspart der Gesellschaft lediglich einen Teil der Brennstoffkosten. Der Wert des umweltschädlichen Solarstroms beträgt demzufolge ca. 1c/kWh.
Aufgrund der geringen, schwankenden Einstrahlungsdichte bedarf es grosser Flächen um ein wenig, ziemlich wertlosen Zufallsstrom zu gewinnen. Aktuell beträgt die Subvention knapp 20c/kWh um Strom zu einem Wert von 1c/kWh zu gewinnen.

Vandale

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