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07.03.2011

21:07 Uhr

Hoffnungsträger 787

Boeing möbelt "Dreamliner" auf

Immer wieder musste Boeing die Kunden seines Langstreckenfliegers 787 "Dreamliner" vertrösten. Probleme in Entwicklung und Produktion haben den Zeitplan um Jahre zurückgeworfen. Nun soll es endlich an die Zulassung gehen.

Ein 787 Dreamliner im Boeing-Werk: Noch dieses Jahr soll der Flieger die Zulassung erhalten. Quelle: Reuters

Ein 787 Dreamliner im Boeing-Werk: Noch dieses Jahr soll der Flieger die Zulassung erhalten.

ChicagoNach jahrelanger Verzögerung macht der US-Flugzeugbauer Boeing seinen Hoffnungsträger 787 für den Einsatz fit. Der Airbus-Erzrivale legt noch einmal Hand an seine Dreamliner, um im laufenden Jahr die Zulassung der Luftfahrtbehörden zu bekommen. Dazu beginnt das Unternehmen, die geforderten Veränderungen in den Maschinen zu berücksichtigen, wie Boeing am Montag mitteilte. Demnach geht es unter anderem um die elektronische und mechanische Ausstattung sowie eine Aktualisierung der Computerprogramme. Ein Konzernsprecher sprach von einem üblichen Schritt für alle neuen Flugzeugprogramme.

Um den Prestigeflieger flottzumachen, will Boeing in San Antonio in Texas 450 Zeitarbeiter einstellen, die die 1700 Beschäftigte starke Belegschaft an dem Standort unterstützen sollen. Die erste Auslieferung des Langstreckenflugzeugs ist für das dritte Quartal geplant. Damit liegt Boeing fast drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Der US-Konzern hat nach eigener Auskunft 843 Bestellungen für den Dreamliner, so viele wie noch nie für ein Boeing-Modell, das noch in der Entwicklung ist.

Von

rtr

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